In vielen Artikeln haben wir uns bereits mit Kritik an Bitcoin auseinandergesetzt und diese auch oft widerlegen können. Bitcoin ist umweltschädlich, weil viel CO2 produziert wird und Bitcoin sei ein Schneeballsystem, dass bald zusammenbricht. Einen Kritikpunkt an BTC können wir allerdings nicht widerlegen, denn er ist wahr: Bitcoin zeigt immer wieder das Verhalten einer Blase.

Was genau dahinter steckt und weshalb du trotzdem Nachts ruhig schlafen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Andreas Antonopoulos bestätigt die Bitcoin Blase

Der große Andreas Antonopoulos, Buchautor und einer der führenden Experte im Bereich Bitcoin und Blockchain, hat in einem seiner Vorträge gesagt: Ja, Bitcoin ist eine Blase! Aber was genau meint er damit? Andreas geht es bei der Aussage, dass Bitcoin eine Blase ist, vor allem um den BTC Preis und die Natur des Geldes. Geld aber auch Bitcoin basieren auf der Annahme, dass möglichst viele andere Menschen und Unternehmen es akzeptieren, um Waren oder Dienstleistungen dagegen zu tauschen. Wenn niemand mehr daran glaubt, verliert das Geld seinen Wert: Geldscheine sind dann nur noch Grüne, keimhaltige Papierstücke, die bestenfalls als Grillanzünder dienen.

„Geld ist eine gemeinschaftliche und kulturelle Halluzination“
– Andreas Antonopoulos

Der unregulierte Markt ist voller Gier und Angst

Die nächste Bitcoin Blase wird wieder platzen und sie ist bereits ein paar mal geplatzt. Das letzte mal war im Dezember 2017 nachdem das momentane Allzeithoch von Bitcoin (20.000 USD) erreicht wurde. 30 Tage später war der Bitcoin ca. 50% weniger wert. Aber auch 2011 und 2013 crashte der BTC Preis teilweise bis zu 90%. Wie kann die angebliche Zukunftstechnologie des Geldes eine solch starke Blase bilden und das auch noch wiederholend?


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Die Antwort ist relativ einfach wie simpel: Bitcoin ist lediglich dem Angebot und der Nachfrage unterworfen. Keine Börse schließt den Handel bei 20% Kursverlust, es gibt keine gesetzlichen Feiertage an denen man keine BTC handeln darf. Der Preis reagiert einfach sofort und erbarmungslos auf News, egal ob Fake oder Offiziell, egal ob Marketing Maßnahme oder echte Innovation. Psychologische Faktoren wie Hoffnung, Angst und Gier spielen außerdem ein große Rolle. Es ist also die Schuld von BTC selbst, sondern viel mehr menschliches Verhalten, das Preisblasen entstehen lassen. Denn Preisblasen sind letztendlich nichts anderes als eine fundamentale Überbewertung eines zugrunde liegenden Assets. Und da es eben kaum Modelle gibt, Bitcoin zu bewerten, ist es enorm schwierig den ‚fairen Wert‘ von BTC zu ermitteln.

Zusammenfassung: Die Blase ist dein Freund

Man sollte sich also wirklich nicht verrückt machen lassen, gerade nicht von der wiederkehrenden Blasenbildung bei Bitcoin. Durch das regelmäßige Halving wird die Inflation ca. alle vier Jahre halbiert. Das ist die perfekte Vorraussetzung, um immer wieder, mit jeder Halbierung der Inflation, eine weitere Blase zu erzeugen. Zwar spielen auch andere Faktoren eine Rolle aber das ist wohl der fundamentalste von allem. Dementsprechen können wir gespannt sein, wie es dieses Mal verlaufen wird. Geschichte wiederholt sich bekanntlich gerne.

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[Bildquelle: Shutterstock]