CryptoMonday
Home News Entwicklern droht Haftstrafe, sollte der CLARITY Act im Kongress scheitern: Senatorin Lummis

Entwicklern droht Haftstrafe, sollte der CLARITY Act im Kongress scheitern: Senatorin Lummis

Simon Simba
Simon Simba
Simon Simba
Autor*in:
Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 28. May 2026

Senatorin Cynthia Lummis warnt, dass Washington die Zeit davonläuft, um Krypto-Entwickler zu schützen. Sie sagt, wenn der Kongress den CLARITY Act nicht verabschiedet, werden die Behörden US-Softwareentwickler erneut strafrechtlich verfolgen – „nur weil sie Code veröffentlichen“. Ihre Botschaft kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Senat auf wichtige Abstimmungen über den Gesetzentwurf vorbereitet, nachdem dieser Anfang des Jahres die Ausschüsse passiert hat.

Der CLARITY Act bündelt den Blockchain Regulatory Certainty Act, um eine Grenze zu ziehen zwischen Leuten, die nicht-verwahrende Software schreiben, und Firmen, die tatsächlich Kundengelder halten. Befürworter warnen, dass Regulierungsbehörden ohne diese Unterscheidung Open-Source-Entwickler als Geldtransferdienstleister behandeln könnten, selbst wenn diese Entwickler die Vermögenswerte der Nutzer nicht selbst bewegen können. Lummis argumentiert, dass diese „drohende Gefahr“ bereits über Programmierern schwebt, die an Wallets, Datenschutz-Tools und DeFi-Frontends arbeiten.

Die Fälle Tornado Cash und Samourai überschatten die Debatte

Lummis und andere Befürworter führen aktuelle Strafverfahren als Beispiele an, die sie verhindern wollen. Bundesstaatsanwälte haben die Entwickler in den Fällen Tornado Cash und Samourai Wallet wegen der von ihnen produzierten Software unter Geldtransfervorschriften angeklagt, obwohl der Code nicht-verwahrend war. Ohne gesetzlichen Schutz könnten ähnliche Fälle jederzeit wieder auftauchen, sobald sich die Prioritäten der Strafverfolgung verschieben, so Lummis.

Kritiker des Gesetzentwurfs befürchten, dass der Schutz für Entwickler zu weit gefasst sein könnte und es böswilligen Akteuren ermöglichen würde, sich hinter Open-Source-Labels zu verstecken. Lummis entgegnet, dass der Wortlaut „enger gefasst ist, als die Gegner behaupten“ und niemanden schützt, der tatsächlich Gelder kontrolliert, eine Börse betreibt oder Geld wäscht. Stattdessen, so sagt sie, beantworte er nur eine Frage: ob „das Schreiben und Ausliefern von Software an sich“ jemanden zu einem regulierten Finanzinstitut machen sollte.

Für Entwickler geht es um mehr als nur Kryptomärkte – es geht um grundlegende Fragen der Meinungsfreiheit und Innovation. Lummis und die Mitinitiatoren argumentieren, dass die Behandlung von Code-Autoren wie Geldtransferdienstleister „ein mangelndes technologisches Verständnis zeigt“ und die Gefahr birgt, Open-Source-Arbeit in den Vereinigten Staaten zu behindern. Sie sagen, die Verabschiedung des CLARITY Act würde die Haftung endlich an die tatsächliche Kontrolle über Vermögenswerte koppeln, statt an den bloßen Akt der Veröffentlichung von Software.

Sollte der Gesetzentwurf jedoch ins Stocken geraten oder abgeschwächt werden, würden Entwickler laut Lummis weiterhin mit wechselnden Auslegungen bei Behörden wie der SEC und dem Justizministerium konfrontiert sein. Sie stellt die nächste Abstimmung als Wahl zwischen klaren, vom Kongress verfassten Vorschriften und der fortgesetzten Anwendung von Durchsetzungsmaßnahmen dar, die von einer Regierung zur nächsten variieren können.

WEITERLESEN: NEAR, ONDO, HYPE, WLD, Morpho führen Krypto-Gewinne an, während Trump Iran-Abkommen unterzeichnet

Folge CryptoMonday auf Google News

Wir haben Krypto im Griff – jeder Trend, jedes Insight, jeder wichtige Move. Füge uns zu deinem Feed hinzu und bleib dem Markt immer einen Schritt voraus.

Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.