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Die Cardano Foundation verlagert ihren Schwerpunkt von einem ADA-lastigen Treasury hin zu mehr Bitcoin und Bargeld

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 04. April 2026

Der gemeinnützige Zweig von Cardano verändert still und leise die Art und Weise, wie er seine Gelder verwaltet: Bitcoin und Bargeld spielen dabei eine größere Rolle, während der Anteil von ADA schrumpft. Die Cardano Foundation erklärt, dass diese Umstellung darauf abzielt, die Finanzlage der Stiftung bei künftigen Marktschwankungen stabiler und flexibler zu gestalten.

Bitcoins Anteil an den Cardano-Reserven wächst

In ihrem „Financial Insights Report 2024“ meldete die Cardano Foundation zum Jahresende ein Gesamtvermögen von rund 659,1 Millionen US-Dollar. Davon entfielen 76,7 % auf ADA, 15 % auf Bitcoin und 8,3 % auf Bargeld, bargeldähnliche Mittel und andere Finanzanlagen.

Ein Jahr zuvor machte ADA noch rund 83 % der Reserven der Stiftung aus, während nur ein kleiner Teil in Bitcoin angelegt war. Die neue Aufschlüsselung zeigt, dass der Anteil von ADA gesunken ist, während Bitcoin- und Bargeldbestände zu einem bedeutenderen Teil der Bilanz geworden sind.

Die Bitcoin-Bestände der Stiftung haben jetzt einen Wert von etwa 98 bis 100 Millionen Dollar, was in etwa dem Doppelten des Ende 2024 gemeldeten BTC-Engagements entspricht. Dieser Schritt signalisiert , dass die Organisation Bitcoin zunehmend als Absicherung und langfristigen Wertspeicher neben ihrem eigenen Token betrachtet.

Warum die Stiftung diversifiziert

Führungskräfte der Cardano Foundation sagen, die aktualisierte Mischung aus ADA, Bitcoin und Bargeld sei Teil einer umfassenderen Strategie, um das Ökosystem finanziell widerstandsfähig zu halten. Die 599,2 Millionen ADA in ihrer Kasse generierten im letzten Jahr 17,1 Millionen ADA an Staking-Belohnungen – eine Rendite von 2,7 %, die nun den täglichen Betrieb finanziert.

Gründer Charles Hoskinson hat zudem einen Plan ins Spiel gebracht, ADA im Wert von etwa 100 Millionen Dollar in Bitcoin und Stablecoins umzutauschen, um das Wachstum im DeFi-Bereich zu unterstützen. Er argumentierte, dass die Umwandlung eines Teils der ADA in liquideren und weit verbreiteten Vermögenswerten dazu beitragen könnte, neue Produkte anzukurbeln und die On-Chain-Liquidität zu vertiefen, ohne ADA auf den Markt zu werfen.

Analysten sagen, der jüngste Bericht der Stiftung bestätige, dass Cardano sich einer wachsenden Liste von Krypto-Projekten anschließt, die Bitcoin als neutrale Reservewährung behandeln. Gleichzeitig verschafft das Halten von mehr Bargeld und Bargeldäquivalenten der Organisation einen Puffer für Rechts-, Personal- und Infrastrukturkosten, falls die Krypto-Kurse wieder fallen sollten.

ADA macht immer noch mehr als drei Viertel der Vermögenswerte der Cardano Foundation aus und bleibt somit der Kern ihrer Bilanz. Der allmähliche Rückgang des ADA-Anteils sowie die höhere Gewichtung von Bitcoin und Bargeld zeigen jedoch eine klare Abkehr vom Modell einer auf ein einziges Asset basierenden Finanzverwaltung.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.