Nvidia plant, eine Open-Source-Plattform zu starten, die Firmen dabei hilft, Teams von KI-Agenten aufzubauen und zu betreiben. Das Projekt wird Entwicklern Tools zur Verfügung stellen, mit denen sie verschiedene KI-Systeme verbinden, deren Verhalten beobachten und die Geschwindigkeit und Kosten verbessern können.
Was die KI-Agentenplattform von Nvidia macht
Die geplante Plattform baut auf den bestehenden NeMo Agent Toolkit- und Agent Intelligence (AIQ)-Bibliotheken von Nvidia auf. Mit diesen Open-Source-Tools können Entwickler schon jetzt viele Agenten und Tools miteinander verbinden, auch wenn sie unterschiedliche Frameworks verwenden.
Das Toolkit von Nvidia behandelt Agenten und Tools wie einfache Funktionen, die in vielen Arbeitsabläufen wiederverwendet werden können. Dieses Design hilft Teams dabei, ältere Systeme mit neuen KI-Modellen zu kombinieren, ohne alles von Grund auf neu aufbauen zu müssen.
Berichten zufolge versucht Nvidia, die neue Plattform, die derzeit „NemoClaw” heißt, an Unternehmen zu verkaufen, die Business-Software herstellen. Unternehmen könnten KI-Agenten in ihren aktuellen Systemen einsetzen, um Mitarbeiter bei Aufgaben wie der Suche, der Berichterstellung oder dem Kundenservice zu unterstützen.
Nvidia plant, die Plattform als Open Source zu belassen und keine Nvidia-GPUs zu verlangen, obwohl sie für diese optimiert ist. Außerdem sollen Sicherheits- und Datenschutzfunktionen hinzugefügt werden, die für Unternehmen, die mit sensiblen Daten arbeiten, von entscheidender Bedeutung sind.
Link zu den offenen Modellen von Nvidia
Die Agentenplattform passt zu Nvidias breiterem Vorstoß in Richtung „agentische KI” mit seiner Nemotron 3-Familie offener Modelle. Diese Modelle sind für Schlussfolgerungen, den Einsatz von Tools und mehrstufige Arbeitsabläufe ausgelegt, was gut zu KI-Agenten passt, die planen und handeln müssen.
Nvidia hat auch offene Datensätze und Trainingstools wie NeMo Gym und NeMo RL zur Verfügung gestellt, um Teams bei der Entwicklung sicherer und zuverlässigerer Agenten zu unterstützen. Die offenen Modelle, Daten und das Agent-Toolkit bilden einen Stack, den Entwickler sich ansehen, testen und ändern können.
Nvidia wird wahrscheinlich bei seiner nächsten Entwicklerveranstaltung in San Jose weitere Infos über die Plattform geben. Das Startup ist schon im Gespräch mit großen Tech-Unternehmen über eine Zusammenarbeit bei der Agentenplattform.
Wenn Nvidia eine starke Open-Source-Agentenplattform schafft, könnten mehr Unternehmen von einfachen Chatbots zu koordinierten KI-Agenten übergehen, die echte Aufgaben erledigen. Durch diese Veränderung könnte KI eher wie ein kleines Team von digitalen Spezialisten als wie ein einzelner Assistent wirken.
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