CryptoMonday
Home News Vitalik legt einen zweiteiligen Plan zur Überarbeitung der Ausführungsebene von Ethereum vor

Vitalik legt einen zweiteiligen Plan zur Überarbeitung der Ausführungsebene von Ethereum vor

Simon Simba
Simon Simba
Simon Simba
Autor*in:
Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 02. March 2026

Vitalik Buterin hat einen zweiteiligen Plan vorgestellt, um die Ausführungsebene von Ethereum zu überarbeiten, damit sie besser skaliert und mit Zero-Knowledge-Proofs sauberer funktioniert. Er konzentriert sich auf zwei große Änderungen: die Umstrukturierung des Statusbaums von Ethereum und die schrittweise Umstellung auf eine neue, proof-freundliche virtuelle Maschine.

Erster Schritt: Vitalik schlägt vor, den Statusbaum von Ethereum neu zu strukturieren

Vitaliks erster Schwerpunkt zielt auf das ab, was er als Ethereums größten Engpass für die Proof-Effizienz bezeichnet: den aktuellen hexadezimalen Merkle-Patricia-Baum, der für den Status verwendet wird. Er unterstützt EIP-7864, das diesen durch einen binären Baum ersetzen würde, der effizientere Hash-Funktionen nutzt.

Diese Änderung würde Merkle-Verzweigungen verkürzen und die Größe von Inklusionsnachweisen reduzieren, was den Bandbreitenbedarf senkt und die Kosten für Light-Clients und ZK-Prover verringert. Ein binärer Baum passt auch besser zu Standard-ZK-Schaltungen und -Hardware, was die Generierung und Überprüfung von Nachweisen des Ethereum-Zustands erleichtert.

Vitalik merkt an, dass dieser Teil des Plans schon in Arbeit ist und echte EIP-Arbeit dahintersteckt, auch wenn sich die Client-Teams noch über Details und Zeitpläne einigen müssen. Das passt zu dem größeren Bestreben, Ethereum-Blöcke leichter nachweisbar zu machen, damit Rollups und zk-basierte Validierungen skaliert werden können, ohne sich auf ein paar große Prover zu konzentrieren.

Zweiter Schritt: Hin zu einer neuen virtuellen Maschine

Der zweite Schritt ist ehrgeiziger. Vitalik will, dass Ethereum nach und nach von der aktuellen EVM zu einer neuen virtuellen Maschine wie RISC-V übergeht, die viel besser für Nachweise geeignet ist. Heute ist der Nachweis der EVM-Ausführung langsam und kompliziert, weil der Befehlssatz nie für zk-Systeme entwickelt wurde.

Seinem Plan zufolge würde Ethereum zunächst eine RISC-V-ähnliche VM als Precompile oder alternatives Ziel einführen, das einige Verträge nutzen können. Mit der Zeit könnten immer mehr neue Verträge auf dieser VM bereitgestellt werden, während die bestehende EVM zu einer Kompatibilitätsschicht wird, die darüber läuft. Dieser Weg bewahrt die Abwärtskompatibilität, reduziert aber die Menge an „nativer” EVM-Logik, die zk-Prover verarbeiten müssen.

Vitalik betont, dass dieser VM-Übergang noch spekulativ ist und noch keinen breiten Konsens in der Community findet. Er stellt ihn als langfristige Richtung vor, um eine 50- bis 100-fach bessere Proof-Effizienz für die Ausführung zu erreichen, was Rollups und allen zukünftigen Schemata, die Blöcke mit zk-Proofs verifizieren, direkt zugute kommen würde.

WEITERLESEN: Polygon-Preis erreicht vor Lisovo-Upgrade doppelten Tiefpunkt

Folge CryptoMonday auf Google News

Wir haben Krypto im Griff – jeder Trend, jedes Insight, jeder wichtige Move. Füge uns zu deinem Feed hinzu und bleib dem Markt immer einen Schritt voraus.

Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.