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Arbitrum führt “Operation Slowmo” ein: Verlängerung der Blockzeiten geplant

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
01. April 2025

Kürzlich hat Arbitrum mit Operation Slowmo ein innovatives Projekt ins Leben gerufen, dessen Ziel eine drastische Reduzierung der Blockzeiten im Arbitrum-Netzwerk ist. 

Der Plan sieht vor, Blockzeiten auf Arbitrum One um bis zu das Achtfache und auf anderen Arbitrum-Ketten um das Zwanzigfache zu verlängern. 

Arbitrum: Weg zu Operation Slowmo

Arbitrums Slowmo Initiative basiert auf der Erkenntnis, dass schnellere Blockchain-Transaktionen nicht immer vorteilhaft sind. Durch gezielte Verlangsamung der Blockzeiten will Arbitrum Überlastungen minimieren und die Gesamtdurchsatzleistung verbessern. 

Die kontrolliertere Verarbeitung von Transaktionen durch langsamere Blockzeiten führt zu weniger Transaktionsfehlern und verringert die Wahrscheinlichkeit von Netzüberlastungen in Spitzenzeiten. 

Darüber hinaus minimieren geringere Blockzeiten potenzielle Arbitragechancen und schaffen ein stabileres Preisumfeld für dezentralisierte Finanzplattformen (DeFi).

Die angepassten Blockzeiten erhöhen zudem die Sicherheit, indem sie Betrugserkennungsmechanismen und Validierungstechnologien mehr Zeit geben, effizient zu arbeiten. 

Darüber hinaus kann das Netzwerk bei angepasster Blockerstellung seine Ressourcen besser verteilen und die Netzwerkbelastung steuern. 

Umsetzung und mögliche Herausforderungen

Operation Slowmo baut auf der bestehenden Technologie von Arbitrum auf, die aus optimistischen Rollups und einem hocheffizienten Sequenzermodell besteht. Letzteres spielt eine entscheidende Rolle bei der Reihenfolge der Transaktionen und deren Bündelung, bevor sie auf der Ethereum-Mainchain gepostet werden.

Zusätzlich ermöglichen optimistische Rollups Arbitrum, Transaktionen off-chain zu verarbeiten und gleichzeitig die Sicherheit durch regelmäßige Checks mit dem Ethereum-Mainnet zu gewährleisten.

Die Initiative muss mehrere Herausforderungen für eine erfolgreiche Einführung meistern. Dazu gehören die Akzeptanzraten bei Entwicklern, Nutzer, die an schnelle Bestätigungen gewöhnt sind, und die richtige Balance zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit.

Langsamere Block-Zeiten helfen dem Ökosystem, die Nutzererfahrung zu verbessern und eine sicherere und stabilere Umgebung für alle Teilnehmer im Ethereum-Netzwerk zu schaffen. Indem Arbitrum Stabilität und Nutzererfahrung über Geschwindigkeit stellt, setzt es einen Präzedenzfall und definiert die Normen der Transaktionsverarbeitung innerhalb von Blockchain-Ökosystemen neu.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.