Laut einem Bericht über Transaktionen vom 7. Oktober hat Senatorin Cynthia Lummis (R-Wyo.) Bitcoin im Wert von 50.001 bis 100.000 Dollar gekauft. Ihr letzter Kauf fand am 16. August über den Bitcoin-Broker River Financial statt. Lummis begann bereits im Jahr 2013 damit, Bitcoin zu kaufen. CNBC berichtete als erster über die Nachricht.

Regierungsbeamte müssen jede Transaktion über 1.000 Dollar offenlegen

Hochrangige Regierungsbeamte, dabei auch Mitglieder des US-Kongresses und Senats, die mehr als 119.554 Dollar im Jahr verdienen, müssen gemäß dem Stop Trading on Congressional Knowledge Act von 2012 (STOCK Act) bestimmte Finanztransaktionen offenlegen.

Dazu gehören beispielsweise der Verkauf, Kauf oder Tausch von Anleihen, Aktien, Futures, Rohstoffen und anderen Wertpapieren im Wert von mehr als 1.000 Dollar.

Zuvor arbeitete Senatorin Lummis als Schatzmeisterin des Bundesstaates Wyoming. Ihr Sohn half ihr, das Potenzial von Kryptowährungen zu erkennen. Sie begann mit dem Kauf von Bitcoin 2013, wenn dieser noch für etwa 320 Dollar gehandelt wurde.

Lummis lehnt Stablecoins ab

Sie mag Bitcoin unterstützen, aber bei Stablecoins sieht es anders aus. In einer Rede im Senat sagte Lummis, dass Stablecoins vollständig mit Bargeld unterlegt sein müssen. Man müsse sie auch regelmäßig überprüfen.

Das spiegelt eine gewisse Besorgnis in der Krypto-Community über Stablecoins wider. Genauer gesagt, gibt es keine Möglichkeit zu beweisen, dass ein bestimmter Coin 1:1 an eine staatliche Fiat-Währung gekoppelt ist. Man muss sich dabei auf das Wort des Emittenten verlassen.

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Lummis‘ Rede konzentrierte sich hauptsächlich auf die mögliche Einführung einer CBDC (Central Bank Digital Currency) in den USA. Lummis sagte dazu Folgendes:

Die Amerikaner müssen darauf vertrauen können, dass ein CBDC nicht zu Überwachungszwecken eingesetzt wird. Wir können nicht zulassen, dass ein CBDC zu einem Panoptikum wird, wie es bei Chinas CBDC bald der Fall sein wird.

Position der größten Stablecoin-Emittenten

Circle und Tether, die beiden größten Emittenten von Stablecoins, haben erklärt, dass ihre Produkte durch eine Kombination aus Commercial Papers, kurzfristigen Wertpapieren, Bargeld und bargeldähnlichen Produkten abgesichert sind.

Commercial Papers sind eine Form von unbesicherten, kurzfristigen Schulden, die üblicherweise von Unternehmen ausgegeben werden. Dadurch können sie ihre Gehaltslisten, Verbindlichkeiten und Lagerbestände finanzieren.

Zu Beginn dieses Jahres bescheinigte Circle, dass seine Reserven hauptsächlich aus hochliquiden Geldmarktfonds und Bargeld bestehen. Tether gab bekannt, dass etwa die Hälfte seiner Reserven aus Commercial Papers besteht.

Diese beiden Berichte unterscheiden sich von vollständigen Prüfungen. Die Wirtschaftsprüfer haben lediglich die von Circle und Tether vorgelegten Daten überprüft. Lummis schlug eine vollständige Prüfung vor, was für Stablecoin-Emittenten ein Novum wäre.