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Google und Blackstone gehen angesichts der steigenden Nachfrage nach Rechenzentren eine Partnerschaft zur Erweiterung der KI-Cloud ein

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 19. May 2026

Google und Blackstone gründen ein neues KI-Cloud-Unternehmen, um der rasant steigenden Nachfrage nach leistungsstarken Rechenzentren gerecht zu werden. Das US-amerikanische Start-up wird Googles maßgeschneiderte KI-Prozessoren mit Blackstones Infrastrukturkapital kombinieren, um Unternehmen, die fortschrittliche KI-Verarbeitung benötigen, „Compute as a Service“ anzubieten. Die Vereinbarung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die jährlichen Investitionen der Big Tech-Unternehmen in KI-Infrastruktur wie Rechenzentren und Prozessoren bis 2026 voraussichtlich Hunderte von Milliarden Dollar übersteigen werden.

Blackstone plant eine anfängliche Kapitalzusage von 5 Milliarden Dollar für das Joint Venture. Die Partner gehen davon aus, dass mit diesem Geld bis 2027 500 Megawatt Rechenzentrumskapazität in Betrieb genommen werden können, wobei eine weitere Skalierung im Laufe der Zeit geplant ist. Bloomberg und andere Medien berichten, dass die Gesamtinvestition für die neue Plattform, einschließlich Fremdkapital, auf rund 25 Milliarden Dollar steigen könnte.

TPUs im Mittelpunkt der Strategie

Das neue Unternehmen wird Rechenzentrumskapazitäten in Verbindung mit Googles Tensor Processing Units (TPUs) anbieten – das sind Chips, die speziell für KI-Workloads entwickelt wurden. Kunden können über das Joint Venture auf TPUs zugreifen, zusätzlich zum bestehenden Zugang über Google Cloud. Google-Cloud-CEO Thomas Kurian sagte, die Partnerschaft werde dazu beitragen, die steigende Nachfrage nach TPUs zu decken, indem sie Unternehmen mehr Möglichkeiten biete, auf diese Art von Rechenleistung zuzugreifen.

Google nutzt TPUs, um große Modelle hinter Diensten wie seiner Gemini-KI und anderen generativen Tools zu trainieren und auszuführen. Analysten sagen, dass diese maßgeschneiderten Chips in Kombination mit Googles KI-Software-Stack dem Unternehmen geholfen haben, Aufträge von KI-Firmen wie Anthropic und anderen Unternehmenskunden zu gewinnen. Das neue Joint Venture zielt darauf ab, diese Reichweite auf dedizierte Rechenzentren mit hoher Kapazität auszuweiten, die Blackstone finanziert und betreibt.

Blackstone, der weltweit größte Verwalter alternativer Vermögenswerte, hat bereits Dutzende Milliarden Dollar in digitale Infrastruktur investiert, darunter Rechenzentren und Energieanlagen. Das Unternehmen hat sein Engagement in KI-bezogenen Projekten verstärkt, da Betreiber darum wetteifern, sich langfristige Strom- und Immobilienkapazitäten für rechenintensive Workloads zu sichern. Blackstone-Präsident Jon Gray bezeichnete KI-Infrastruktur als eine „generationsübergreifende“ Chance, die Kapital in riesigem Umfang und enge Verbindungen zu den Strommärkten erfordert.

An die Spitze des neuen Unternehmens hat Blackstone Benjamin Treynor Sloss berufen, einen erfahrenen Google-Manager, der mehr als 20 Jahre lang Googles globale Infrastruktur aufgebaut und geleitet hat. Dieser Schritt unterstreicht, wie eng das Unternehmen mit Googles bestehenden Cloud- und Netzwerkaktivitäten verknüpft sein wird, auch wenn es als eigenständiges Unternehmen mit Blackstone als Mehrheitseigentümer agiert.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.