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Die japanischen Unternehmen SBI und Rakuten wollen eigene Krypto-Investmentfonds auflegen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 18. May 2026

SBI Securities und Rakuten Securities bereiten die Einführung ihrer Krypto-Investmentfonds vor. Die Produkte werden sich auf hochliquide Vermögenswerte wie Bitcoin und Ether konzentrieren, und jede Gruppe wird sie im Rahmen ihres bestehenden Geschäfts entwickeln und vertreiben.

Laut einem Bericht der Nikkei plant SBI, Fonds zu verkaufen, die von seiner Vermögensverwaltungssparte SBI Global Asset Management aufgelegt wurden. Rakuten verfolgt mit Rakuten Investment Management einen ähnlichen Ansatz und möchte Nutzern ermöglichen, die neuen Krypto-Fonds direkt über seine beliebte Smartphone-Brokerage-App zu kaufen und zu verkaufen.

Niedrigere Hürden für Krypto-Engagements

Die meisten japanischen Privatanleger, die in Kryptowährungen investieren möchten, benötigen derzeit ein separates Börsenkonto und müssen ihre eigenen Wallets verwalten. Mit diesen neuen Produkten erhalten Kunden von SBI und Rakuten stattdessen ein Engagement in Bitcoin und Ether über dieselben Wertpapierkonten, die sie bereits für Aktien und Investmentfonds nutzen.

Die Unternehmen geben an, dass die Fonds Kryptowährungen im Spot-Handel halten und diese als traditionelle Anlageprodukte verpacken werden, wobei Verwaltungs- und Verwahrungsgebühren anfallen. Diese Konstellation kann Anleger anziehen, die an digitalen Vermögenswerten interessiert sind, sich aber nicht mit privaten Schlüsseln, On-Chain-Transfers oder zusätzlichen KYC-Prüfungen an Krypto-Börsen befassen wollen.

Japans Finanzaufsichtsbehörde erwägt eine Lockerung der Anforderungen, um Kryptowährungen in Investmentfonds und börsengehandelten Fonds zuzulassen. Die Regierung hat bereits eine Maßnahme genehmigt, um Kryptowährungen als Finanzprodukt im Rahmen des Finanzinstrumente- und Börsengesetzes neu zu klassifizieren, wobei die Änderungen voraussichtlich im Geschäftsjahr 2027 in Kraft treten sollen.

Die Regulierungsbehörden wollen zudem das Investmentfondsgesetz bis etwa 2028 aktualisieren, damit Fonds Kryptowährungen offiziell als Anlageklasse halten können. Von 18 großen Brokerhäusern, die von Nikkei befragt wurden, haben 11 – darunter Nomura und Daiwa – die Auflegung von Kryptofonds im Blick, sobald die neuen Regeln in Kraft treten.

SBI, Rakuten und die nächste Phase des japanischen Kryptomarktes

SBI prüft Berichten zufolge fortgeschrittenere Produkte wie einen kombinierten Bitcoin- und XRP-ETF sowie einen Gold-Krypto-Mischfonds, auch wenn diese Ideen noch der behördlichen Genehmigung bedürfen. Die Gruppe hat sich intern das Ziel gesetzt, innerhalb von drei Jahren Krypto-verknüpfte Vermögenswerte im Wert von rund 5 Billionen Yen (etwa 33 Milliarden Dollar) zu verwalten.

Rakuten hingegen sieht Krypto-Investmentfonds als natürliche Erweiterung seines Ökosystems aus Online-Brokerage und Treueprogrammen. Wenn diese hauseigenen Fonds eingeführt werden und sich die Vorschriften bis 2028 weiterentwickeln, könnten japanische Anleger Bitcoin und Ether bald eher wie normale Portfoliobestände behandeln, während traditionelle Broker direkt mit Krypto-Börsen um Gebühren und Kundenströme konkurrieren.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.