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ING Deutschland eröffnet Privatanlegern Zugang zu Krypto-ETNs in Deutschland

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 04. February 2026

ING Deutschland lässt jetzt seine Privatkunden direkt in Krypto-ETNs (Exchange Traded Notes) investieren, die an regulierten europäischen Börsen gelistet sind. Damit können normale Anleger in Deutschland in wichtige Kryptowährungen investieren, ohne eine Wallet eröffnen oder eine Kryptobörse nutzen zu müssen.

Kunden mit einem Standard-„Direkt-Depot” bei ING in Deutschland, den Niederlanden und Belgien können eine kleine Auswahl an Krypto-ETNs über ihr normales Wertpapierkonto kaufen. Der Zugang ist „execution only”, was bedeutet, dass ING den Handel durchführt, aber keine individuelle Anlageberatung zu diesen Produkten anbietet.

Welche Krypto-ETNs gibt es?

Laut ING und Branchenberichten bietet die Bank derzeit fünf Hauptprodukte an, die an führende digitale Vermögenswerte gebunden sind. Dabei handelt es sich um vier ETNs von WisdomTree und ein ETP von BlackRock, die Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP abbilden, wobei Bitcoin durch zwei separate Produkte abgedeckt ist.

Die ETNs werden an regulierten Börsen wie Xetra und anderen europäischen Handelsplätzen gehandelt, an denen bereits eine wachsende Zahl von Krypto-ETNs notiert ist. Da es sich um börsengehandelte Schuldverschreibungen handelt, profitieren Anleger von den Kursentwicklungen der zugrunde liegenden Coins, während ING und die Emittenten sich um die Verwahrung und die technischen Details kümmern.

Wie ING Privatanleger überprüft und informiert

ING sagt, dass sie „Verantwortung übernehmen” wollen, wie ihre Kunden in den Kryptomarkt einsteigen. Vor dem Kauf müssen Privatkunden einen obligatorischen Wissenstest machen, der ihr Verständnis der Risiken in Bezug auf Volatilität, Kapitalverlust und Produktstruktur überprüft.

Nur Kunden, die diese Eignungsprüfung bestehen, können die Krypto-ETNs über ihr Brokerkonto handeln. Die Bank betont, dass diese Produkte Teil eines diversifizierten Portfolios sind, und erinnert die Kunden daran, dass sie nicht risikofrei sind, auch wenn sie in einem vertrauten Wertpapiermantel stecken.

Die wichtigsten Börsen in Deutschland haben in den letzten Jahren ihr Angebot an Krypto-ETNs stetig erweitert und decken nun mehr einzelne Coins und Körbe ab. Durch die Öffnung des Zugangs für Privatanleger über einen großen Anbieter wie ING werden diese börsennotierten Produkte für Mainstream-Sparer, die bereits Vertrauen in die Plattform ihrer Bank haben, leichter nutzbar.

Analysten sehen den Schritt von ING als Teil eines breiteren europäischen Trends, bei dem regulierte Banken und Broker Krypto-Engagements über börsengehandelte Produkte statt über unregulierte Handels-Apps anbieten. Für deutsche Privatanleger ist dies ein weiterer Schritt, um Kryptowährungen als normale, wenn auch immer noch risikoreiche Anlageklasse innerhalb traditioneller Anlagekonten zu behandeln.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.