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Die japanische Finanzaufsichtsbehörde FSA bittet um öffentliche Stellungnahmen zu Anleihen, die für Stablecoin-Reserven in Frage kommen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 28. January 2026

Die japanische Finanzaufsichtsbehörde (FSA) hat eine öffentliche Konsultation gestartet, um zu klären, welche Anleihen als Reserve für regulierte Stablecoins dienen können. Die Frist für Stellungnahmen läuft bis zum 27. Februar 2026, sodass Banken, Fintech-Unternehmen und Bürger genug Zeit haben, sich zu äußern.

Die Konsultation unterstützt die Änderungen des japanischen Zahlungsdienstegesetzes von 2025, mit denen die Vorschriften für elektronische Zahlungsinstrumente und Stablecoins aktualisiert wurden. Die Regulierungsbehörden wollen klarere Standards für die „spezifischen Treuhandrechte” festlegen, die Vermögenswerte halten, die an den Yen gekoppelte Stablecoins absichern.

Japanische Finanzaufsichtsbehörde schlägt Standards für zulässige Anleihen vor

Der Regelungsentwurf konzentriert sich auf Anleihen, die Stablecoin-Emittenten innerhalb dieser Treuhandstrukturen halten können. Die Behörden wollen festlegen, welche Wertpapiere als sicher und liquide genug gelten, um die Gelder der Nutzer zu schützen.

Erste Leitlinien deuten darauf hin, dass hochwertige Anleihen, wie kurzfristige japanische und US-amerikanische Staatsanleihen, bevorzugt werden. Gemäß den entsprechenden Richtlinien können bis zu 50 % der Reserven in risikoarmen Anlagen wie Staatsanleihen oder rückzahlbaren Termineinlagen angelegt werden, sofern der Kapitalbetrag erhalten bleibt.

Warum Japan die Stablecoin-Reserven anpasst

Die ersten Stablecoin-Regeln Japans verlangten meist volle Reserven in Form von Bankeinlagen, was einige Kritiker im Vergleich zu anderen Regionen als zu streng empfanden. Das neue Rahmenwerk folgt den Maßnahmen in den USA, der EU und Großbritannien, die Reserven in einer Mischung aus Bargeld und erstklassigen Staatsanleihen zulassen.

Die FSA will durch die Erweiterung des Spektrums zulässiger Anleihen ein Gleichgewicht zwischen verbessertem Reservenmanagement und Sicherheit herstellen. Die Aufsichtsbehörden fordern weiterhin eine strenge Kontrolle der Emittenten und Vermittler, eine 1:1-Deckung und die Trennung von Verbrauchervermögen.

Klare Anleihestandards könnten japanischen Banken und Treuhandgesellschaften helfen, effizientere, an den Yen gekoppelte Stablecoins zu entwickeln. Emittenten könnten mit extrem sicheren Anleihen moderate Renditen erzielen und gleichzeitig genügend Liquidität für Rückzahlungen vorhalten.

Marktbeobachter sagen, dass Yen-Stablecoins auch die Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen stützen könnten, wenn auch nur in begrenztem Umfang. Vorerst wird die Konsultation der FSA entscheiden, inwieweit Emittenten sich auf Anleihereserven verlassen können, während der Schutz der Nutzer im Mittelpunkt der Politik bleibt.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.