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Nasdaq beantragt bei der SEC die Aufhebung der Positionslimits für Bitcoin- und Ethereum-Optionen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 24. January 2026

Nasdaq hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einen Antrag auf Änderung der Regeln eingereicht, um die Positionslimits für Bitcoin- und Ethereum-ETF-Optionen loszuwerden. Der Vorschlag zielt auf die derzeitige Obergrenze von 25.000 Kontrakten pro Konto für diese Krypto-basierten Produkte ab.

Der Antrag betrifft Optionen, die an mehrere an der Nasdaq notierte Spot-Bitcoin- und Ether-ETFs gebunden sind, darunter Fonds von BlackRock, Fidelity, Grayscale, Bitwise, ARK/21Shares und VanEck. Die Nasdaq sagt, dass die Änderung diese Produkte mit Optionen auf andere rohstoffbasierte ETFs in Einklang bringen würde, die nicht denselben strengen Obergrenzen unterliegen.

Die Nasdaq meint, dass Bitcoin- und Ether-ETFs jetzt mit hoher Liquidität und breiter Beteiligung gehandelt werden. Ihrer Ansicht nach passt die Obergrenze von 25.000 Kontrakten nicht mehr zur Größe und Reife des Marktes.

Wie der Vorschlag der Nasdaq funktioniert und was sich ändert

Nach dem Vorschlag würden Bitcoin- und Ether-ETF-Optionen stattdessen dem Standard-Positions- und Ausübungslimit-Rahmen der Nasdaq folgen. Das heißt, die Limits würden sich nach der Größe und Aktivität jedes einzelnen ETF richten, ähnlich wie bei den Regeln für Gold-, Öl- und Aktienindexoptionen.

In der Einreichung wird darauf hingewiesen, dass Spot-Bitcoin- und Ether-ETFs seit ihrer Einführung starke Zuflüsse angezogen haben und ihre Optionen ein konstantes Open Interest aufgebaut haben. Die Nasdaq sagt, dass höhere Limits institutionellen Händlern und Market Makern die Durchführung größerer Hedging- und Arbitrage-Strategien ermöglichen würden, was die Gesamtliquidität verbessern könnte.

Außerdem hat die Nasdaq die SEC gebeten, die übliche 30-tägige Wartezeit auszusetzen, um die Umsetzung der Regel zu beschleunigen. Die SEC kann die Änderung immer noch innerhalb einer längeren Frist von 60 Tagen überprüfen oder aussetzen, hat aber ein Kommentarfeld geöffnet.

Was das für Krypto-Derivate bedeuten könnte

Wenn die SEC die Änderung vollständig genehmigt, könnten Optionen auf Spot-Bitcoin- und Ether-ETFs eher wie traditionelle Derivate skaliert werden. Große Vermögensverwalter würden mehr Spielraum für die Absicherung von ETF-Beständen erhalten, während spezialisierte Unternehmen engere Spreads anbieten könnten.

Analysten sagen, dass dieser Schritt zu einem breiteren Trend passt, wichtige Krypto-Vermögenswerte innerhalb des US-Derivatesystems als Rohstoffe zu behandeln. Andere Optionsbörsen, wie die Nasdaq ISE, haben schon ähnliche Erleichterungen bei den Positionslimits für Krypto-ETF-Optionen beantragt, was auf eine koordinierte Bewegung in Richtung lockerer Obergrenzen in diesem Bereich hindeutet.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.