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WalletConnect fordert Visa und Mastercard mit kostengünstigen Kaffeebezahlungen heraus

Joseph Alalade
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Joseph Alalade
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Joseph ist Content-Autor und Redakteur, der seit über sechs Jahren aktiv in der Krypto-Branche tätig ist. Er liebt es, andere über Web3 zu informieren und berichtet über Neuigkeiten, regulatorische Entwicklungen und spannende Geschichten.
Aktualisiert: 19. January 2026

Die Kluft zwischen digitalen Vermögenswerten und dem täglichen Handel wurde diese Woche kleiner, als WalletConnect offiziell sein physisches Zahlungssystem WalletConnect Pay im 94° Coffee in Lissabon startete.

Dieser Schritt ist ein strategischer Wandel für das Unternehmen, das sich von einem Protokoll, das Wallets mit dezentralen Anwendungen verbindet, zu einem direkten Konkurrenten im Point-of-Sale-Bereich entwickelt.

In einer Stadt, die immer mehr als europäisches Zentrum für Blockchain-Innovationen anerkannt wird, soll das Pilotprojekt zeigen, dass On-Chain-Transaktionen die alten Kartennetzwerke, die den Einzelhandel seit Jahrzehnten dominieren, übertreffen können.

WalletConnect Pay hält Einzug in den stationären Einzelhandel

Traditionelle Zahlungsabwickler belasten kleine Händler oft mit einem komplizierten Netz aus Interbankenentgelten und Devisenzuschlägen, die die ohnehin schon knappen Margen weiter schmälern können.

Laut Branchenangaben können krypto-native Zahlungen bis zu fünfmal günstiger sein als herkömmliche Kartentransaktionen, vor allem in internationalen Zentren, wo die Währungsumrechnung für zusätzliche Unübersichtlichkeit sorgt.

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Für Illia, den ukrainischen Unternehmer hinter 94° Coffee, war die Entscheidung für die Integration von WalletConnect Pay von der Notwendigkeit operativer Effizienz getrieben. Er merkte an, dass die Umstellung auf Krypto-Zahlungen deutlich schnellere Abwicklungszeiten und weniger Zwischenhändler ermöglicht und somit einen besser vorhersehbaren Cashflow bietet, den traditionelle Bankgeschäfte oft nicht leisten können.

Krypto-Zahlungen fordern Kartennetzwerke heraus

Die Einführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage der Verbraucher nach Transaktionen mit Stablecoins stark zunimmt. Durch die Nutzung des Protokolls von WalletConnect, das Tausende verschiedener Wallets unterstützt, kann das Café eine globale Kundschaft bedienen, ohne das Risiko von abgelehnten Transaktionen oder den drei- bis fünftägigen Clearing-Zyklen, die mit herkömmlichen Finanzsystemen verbunden sind.

Diese Infrastruktur ermöglicht eine nahezu sofortige Bestätigung und macht aus einem einstigen Nischen-Technologieexperiment ein praktikables Tool für den Einzelhandel.

Da WalletConnect dieses Modell über die portugiesische Hauptstadt hinaus ausweiten will, wird der Erfolg von 94° Coffee als wichtige Fallstudie dafür dienen, ob dezentrale Zahlungsstandards die für die Disruption der etablierten Finanzriesen erforderliche Allgegenwärtigkeit von „Tap-to-Pay“ erreichen können. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Integration nur der erste Schritt einer breiteren Einführung im globalen Einzelhandel und Gastgewerbe ist.

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Joseph Alalade
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Joseph ist Content-Autor und Redakteur, der seit über sechs Jahren aktiv in der Krypto-Branche tätig ist. Er liebt es, andere über Web3 zu informieren und berichtet über Neuigkeiten, regulatorische Entwicklungen und spannende Geschichten.