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Coinbase startet Sparkonten in Großbritannien mit 3,76% variablem Zins

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 11. November 2025

Coinbase hat in Großbritannien Sparkonten eingeführt, die einen variablen Zinssatz von 3,75 % pro Jahr auf GBP-Guthaben bieten.

Die Einführung steht im Einklang mit der Strategie des Unternehmens, Krypto-Dienstleistungen mit herkömmlichen Finanzdienstleistungen in seinem größten Nicht-US-Markt zu verbinden.

Merkmale und Schutz der Coinbase-Konten

Das neue Coinbase-Sparkonto arbeitet mit der ClearBank zusammen, die als Verwahrstelle für die eingezahlten Gelder dient. Die Zinsen werden täglich ausgezahlt und die Nutzer können sofort und ohne Mindestguthaben einzahlen und abheben. Das Konto ist durch das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) des Vereinigten Königreichs bis zu einer Höhe von 85.000 £ vollständig abgesichert. Damit steht es auf einer Stufe mit traditionellen britischen Sparkonten.

Die Kontostruktur ist ein reguliertes Produkt, kein Krypto-Lending oder Staking-Programm. Die Kunden erhalten einen variablen Jahreszins von 3,75%, der täglich neu berechnet und gutgeschrieben wird, sobald der Betrag einen Penny erreicht. Es gibt keine Sperrfristen oder Abhebungsstrafen, sodass die Nutzer/innen ihre Ersparnisse und Ausgaben flexibel verwalten können.

Strategische Bedeutung

Die Einführung des Sparkontos folgt auf die Bemühungen von Coinbase, eine vollständige behördliche Genehmigung in Großbritannien zu erhalten, einschließlich der FCA-Registrierung als Virtual Asset Service Provider. Damit unterscheidet sich das Angebot von Coinbase in Großbritannien von ähnlichen Produkten in anderen Ländern, in denen die Renditen in der Regel auf Krypto-Krediten, risikoreicheren Einsätzen oder der Verwaltung von Stablecoins basieren.

Die britische Tochtergesellschaft von Coinbase wurde im Jahr 2024 aufgrund von behördlichen Maßnahmen zur Transaktionsüberwachung unter die Lupe genommen. Im Jahr 2025 wurde das Unternehmen erneut mit einer Geldstrafe belegt, weil es Compliance-Lücken aufwies. Coinbase gibt jedoch an, Verbesserungen vorgenommen zu haben, und bezeichnet das neue Sparprodukt als Teil der Bemühungen, hohe regulatorische Standards zu erfüllen.

Britische Kunden können ihr Sparkonto jetzt zusammen mit den digitalen Finanzfunktionen von Coinbase nutzen, einschließlich der Coinbase Card und dem Zugang zu über 260 digitalen Vermögenswerten. Die neue Standard-Sparschnittstelle dient als eine Brücke zwischen traditionellen Finanzen und Kryptowährungen, da Coinbase versucht, sich weiter als umfassende Plattform für die Verwaltung von Fiat- und digitalen Vermögenswerten zu etablieren.

Die tägliche Auszahlung, der sofortige Zugriff und der regulatorische Rahmen unterscheiden diese Lösung von den meisten anderen Krypto-Sparprodukten und machen das britische Sparkonto von Coinbase zu einem festen Bestandteil der persönlichen Finanzwelt.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.