Gestern war die Krypto-Community (mal wieder) für eine kleine Überraschung gut. Wir drehen die Zeit aber erstmal drei Jahre zurück: denn im August 2016 gab es einen spektakulären Hack auf Bitfinex und fast 120.000 BTC wurden gestohlen. Nachdem es die letzten drei Jahre keine großen Auffälligkeiten auf den mit dem Hack in Verbindung stehenden Wallets gab, war es gestern dann tatsächlich so weit: Whale Alert.

Innerhalb von wenigen Minuten trackte der Whale Alert fünf verdächtige Transaktionen, die von der Adresse des mutmaßlichen Hackers ausgingen. Drei der verdächtigen Transaktionen bei denen in Summe 1,37 Millionen US-Dollar transferiert wurden, seht ihr hier aufgeführt. Die vollständige Liste aller Transaktionen findet ihr direkt auf dem originalen Twitterkonto von @whale_alert.


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Bitfinex Whitepaper sorgt für Gerüchte

Nachdem die Crypto-Community diese Reihe von Transaktionen bemerkt hatte, kam es direkt zu einer Flut von Gerüchten. Eine der vielen Vermutungen, die hierbei gemacht wurden, ist jedoch sehr interessant und hat unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. So könnte der Grund für den Whale Alert tatsächlich in Bitfinex Whitepaper stecken. Denn in dem Whitepaper, in dem die Grundlage für den eigenen Utility Token namens LEO beschrieben wird, findet sich folgende Passage:

In addition, the company is working with industry leaders to create a procedure too offer the hacker the chance to safely and privately refund the majority of the stolen funds while keeping a percentage of them as reward for collaborating in finally resolving this issue.

Letztendlich würde das nichts anderes heißen, als dass Bitfinex versucht hat, Kontakt mit dem Hacker aufzunehmen, um dann letztendlich den Großteil des verlorenen Geldes wieder zurückzubekommen. Wohl wissend, dass der eigentliche Hacker einen Teil der erbeuteten BTC behalten darf.

Wird der Wert des eigenen LEO-Tokens damit gestärkt?

Dies ist auch insofern brisant, als dass Bitfinex die damit zurückgewonnen Gelder nutzen würde, um LEO zurückzukaufen. Diese Maßnahme würde den Wert des LEO-Tokens wiederum stark wachsen lassen (ähnlich wie bei Binance und BNB).


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Laut einem Pressesprecher von Bitfinex haben die fünf Transaktionen im Wert von 1,35 Millionen Dollar jedoch nichts mit den im Whitepaper dargestellten Zielen zu tun. Wörtlich hieß es:

Wir sind nicht beteiligt, und die Bewegung ist nicht an das im LEO-Whitepaper beschriebene Verfahren gebunden.

Nun ist allerdings unklar, wohin die Gelder fließen werden oder was der Hacker mit Ihnen machen wird. Höchstwahrscheinlich wird er versuchen, seine BTC gegen Fiat umzutauschen.

Was denkt ihr über den aktuellen Whale Alarm? Steckt Bitfinex tatsächlich dahinter, um den eigenen LEO-Token zu pushen oder glaubt ihr den Aussagen von Bitfinex nichts mit der Sache zu tun zu haben? Diskutiert mit uns in unserem Telegram Chat und abonniert unseren News Kanal.

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[Bild: Shutterstock]

QUELLEthenextweb
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Das es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.

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