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Die Deregulierung verschafft Banken in den USA und Großbritannien einen Wachstumsschub in Höhe von 1,3 Billionen Dollar, während die EU und die Schweiz ihre Vorschriften verschärfen

Simon Simba
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Autor*in:
Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 26. May 2026

Die Deregulierung in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich verschafft den Großbanken einen enormen neuen Wachstumshebel, während sich die Konkurrenten in der Europäischen Union und der Schweiz auf strengere Vorschriften einstellen. Jüngste Änderungen haben den Kreditinstituten in den USA und im Vereinigten Königreich zusätzliche Bilanzkapazitäten in Höhe von rund 1,3 Billionen Dollar erschlossen – gerade jetzt, wo die politischen Entscheidungsträger auf dem Kontinent höhere Eigenkapitalquoten durchsetzen.

US- und britische Banken gewinnen Spielraum für Wachstum

Im Rahmen von Reformen der Verschuldungsquoten haben die Aufsichtsbehörden in den USA und Großbritannien gelockert, wie bestimmte sichere Vermögenswerte und Zentralbankreserven bei den wichtigsten Kapitalbeschränkungen angerechnet werden. Dadurch können Großbanken mehr Kredite vergeben, mehr Staatsanleihen halten und ihre Repo-Geschäfte ausweiten, ohne so schnell wie früher an regulatorische Obergrenzen zu stoßen. Eine Research-Notiz fasste es so zusammen, dass die Änderungen „etwa 1,3 Billionen Dollar an zusätzlicher Kredit- und Handelskapazität“ für Spitzeninstitute freisetzen.

Anlagestrategen argumentieren, dass dieser Wandel die Renditen großer US-amerikanischer und britischer Banken steigern könnte, insbesondere bei denen mit starker Einlagenbasis und Investmentbanking-Sparten. Franklin Templeton hat seinen Kunden beispielsweise mitgeteilt, dass die Deregulierung „ein neues Paradigma schafft“, in dem kapitalkräftige Banken weniger einschränkende Auflagen für ihr Bilanzwachstum haben als ihre europäischen Konkurrenten. JPMorgan Private Bank hat die Deregulierung des Bankensektors ebenfalls als ein zentrales Thema in Washington bezeichnet, das in den nächsten Jahren „die Bankbilanzen und das Kreditangebot neu gestalten“ könnte.

EU- und Schweizer Banken stehen vor strengeren Kapitalvorschriften

Auf der anderen Seite des Atlantiks gehen die Behörden den umgekehrten Weg. Die Europäische Union führt neue Änderungen an ihrer Eigenkapitalverordnung ein, die es Banken erschweren, mit geringeren Kapitalpuffern zu operieren, zusätzliche Puffer einführen und eine detailliertere Berichterstattung über Klima- und andere Risiken verlangen. Bestehende europäische Bankstudien zeigen bereits, dass bedeutende EU-Banken im Durchschnitt höhere risikogewichtete Kapitalquoten aufweisen als viele ihrer US-Konkurrenten, was einen konservativeren Aufsichtsansatz widerspiegelt.

Die Schweiz geht nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse sogar noch weiter. Der Bundesrat hat Regeln vorgeschlagen, die systemrelevante Banken dazu zwingen würden, ausländische Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Kernkapital (Common Equity Tier 1) abzusichern – ein Schritt, der laut UBS rund 24 Milliarden Dollar an zusätzlichem Eigenkapital erfordern könnte. Die Schweizerische Bankiervereinigung warnt, dass strengere Kapitalvorschriften „zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen für den Finanzplatz Schweiz führen“ und teurere Kredite oder weniger Kreditvergabe im Inland bedeuten könnten.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.