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Tether startet Förderprogramm für lokal ausgerichtete KI- und Zahlungslösungen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 12. May 2026

Tether hat ein neues Förderprogramm für Entwickler ins Leben gerufen, um Projekte zu finanzieren, die auf Basis seines offenen Tech-Stacks lokal ausgerichtete KI- und Zahlungstools entwickeln. Das Unternehmen kündigte die Initiative am 11. Mai an und erklärte, dass es keine feste Obergrenze für die Gesamtsumme der Fördermittel gebe. Stattdessen wird Tether die Finanzierung an konkrete technische Meilensteine für jede Aufgabe oder jedes Projekt knüpfen.

Das Programm ist bereits angelaufen, und Entwickler können sich über die Website von Tether für laufende Aufgaben bewerben. Jeder Zuschuss konzentriert sich auf konkrete technische Ziele, wie zum Beispiel die Verbesserung datenschutzkonformer KI oder den Aufbau einer robusten Zahlungsinfrastruktur, die ohne zentrale Server funktioniert. Tether sagt, es wolle Tools unterstützen, die normale Leute auf ihren persönlichen Geräten nutzen können, nicht nur in Rechenzentren.

Fokus auf „Local-First“-KI

Die Förderung konzentriert sich auf „Local-First“-KI, bei der Modelle und Agenten direkt auf den Geräten der Nutzer laufen und nicht in der Cloud. Tether hat das Open-Source-QVAC-SDK angekündigt, eine Toolbox zum Erstellen von KI-Agenten auf dem Gerät, die offline arbeiten und bei Bedarf Peer-to-Peer synchronisieren können. Diese neuen Förderungen werden dazu beitragen, dieses Ökosystem mit mehr Apps, Integrationen und Entwicklertools auszubauen.

Laut Tether kann „Local-First“-KI den Datenschutz verbessern, da Nutzerdaten für die grundlegende Verarbeitung das Gerät nicht verlassen müssen. Das Framework unterstützt auch hybride Setups, bei denen Geräte mit externen KI-Anbietern kommunizieren können, während einige Aufgaben weiterhin lokal bleiben. Tether hat angekündigt, in den kommenden Jahren „erhebliche Ressourcen“ in diese Technologien zu investieren, darunter Arbeiten an Robotik und sogar Anwendungsfällen für Gehirn-Computer-Schnittstellen.

Zahlungen und reale Infrastruktur

Das Förderprogramm zielt auch auf Zahlungsinstrumente ab, die die Nutzung digitaler Vermögenswerte im Alltag vereinfachen. Tether hat in Unternehmen wie Ark Labs investiert, das programmierbare Zahlungen und Stablecoin-Abwicklungen im Bitcoin-Netzwerk entwickelt, sowie in Axiym, das dezentrale Treasury- und Abwicklungssysteme für 140 Länder und 70 Währungen entwickelt. Diese Investitionen zeigen, wie Tether USDT und andere Vermögenswerte mit realen Zahlungssystemen verbinden will.

Tether entwickelt außerdem eine selbstverwaltete, KI-gestützte Wallet, die Daten geräteintern verarbeitet und Bitcoin, USDT, XAUT sowie einen auf Compliance ausgerichteten Stablecoin unterstützt. Die Wallet nutzt Tethers eigenes Wallet Development Kit sowie die lokale KI-Plattform QVAC und zeigt damit, wie KI und Zahlungsverkehr in der Produkt-Roadmap zusammenwachsen. Mit dem neuen Förderprogramm will Tether mehr unabhängige Entwickler in dieses Ökosystem einbinden und Open-Source-Tools für KI-gesteuerte Zahlungen vorantreiben.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.