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Händler warnt vor Risiken bei der Steuerung des Token-Angebots

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 05. May 2026

Ein bekannter Trader namens Eveningtraders hat gewarnt, dass mehrere Token nach neuen On-Chain-Überprüfungen ernsthaften Risiken durch Angebotssteuerung ausgesetzt sein könnten. Der Trader erklärte, dass eine starke Konzentration auf wenige Wallets in Verbindung mit bestimmten Kursmustern zu aggressiven Kursbewegungen führen kann, die sowohl Long- als auch Short-Trader treffen.

Laut der Warnung bezieht sich diese nicht auf ein einzelnes Projekt, sondern auf eine Gruppe von Tokens, die ähnliche Angebotsstrukturen aufweisen. Der Trader argumentierte, dass diese Struktur die Märkte tief und aktiv erscheinen lassen kann, während die tatsächliche Liquidität knapp bleibt. Infolgedessen erkennen kleinere Trader das tatsächliche Risiko möglicherweise erst, wenn die Volatilität sprunghaft ansteigt.

Genannte Token und das „Bear-Trap“-Muster erklärt

Eveningtraders listete Token wie SKYAI, GENIUS, DEXE, H, M, UAI und ZKP als Vermögenswerte mit potenziellen Problemen bei der Angebotssteuerung auf. Der Trader wies auch auf die Fan-Token LAZIO, CHZ, SANTOS, PORTO und ALPINE hin und verwies dabei auf ähnliche Bedenken hinsichtlich der Konzentration unter den Top-Inhabern.

In dem Beitrag beschrieb der Trader ein immer wiederkehrendes Muster, das als „Bear-Trap“-Muster bekannt ist. Bei diesem Muster kann eine kleine Gruppe großer Wallets die Preise in beide Richtungen stark nach oben treiben und Liquidationen für überheblich gefinanzierte Long- und Short-Positionen auslösen. Der Trader sagte, er habe dieses Muster bereits bei Token wie RIVER, COAI, MYX, PIPPIN und RAVE beobachtet, wo plötzliche Kursanstiege zu steilen Einbrüchen führten.

Wie Angebotssteuerung und Tokenomics Risiken erhöhen

Wenn ein großer Teil des Token-Angebots auf wenigen Adressen liegt, gewinnen diese Inhaber starke Marktmacht. Große Inhaber können Token in aktive Wallets verschieben und in dünne Orderbücher verkaufen, solange die Preise noch stark aussehen. Das schafft die Illusion einer gesunden Nachfrage, während der tatsächliche Float für normale Trader niedrig bleibt.

On-Chain-Recherchen zu SIREN ergaben, dass etwa 47 % bis 50 % des Angebots in einem verbundenen Wallet-Cluster lagen, obwohl es auf viele Adressen verteilt war. Die Forscher sagten, dies deute auf eine koordinierte Akkumulation hin, die den Token dezentraler erscheinen ließ, als er tatsächlich war. Sie warnten, dass jeder große Verkauf aus diesem Cluster starke Kursrückgänge auslösen könnte, da das tatsächliche zirkulierende Angebot weit unter der angegebenen Marktkapitalisierung lag.

Tokenomics-Leitfäden heben die Lücke zwischen zirkulierendem und Gesamtangebot als ein zentrales Risiko hervor. Wenn nur ein kleiner Anteil der Token im Umlauf ist, können zukünftige Freigaben oder Neuprägungen die Anteile der Inhaber verwässern und das Preiswachstum begrenzen. Große Börsen wie Binance fügen nun Risikohinweise für Token hinzu, die aggressive Freigabepläne oder komplexe Tokenomics aufweisen, die Privatanlegern schaden könnten.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.