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Binance.US senkt die Gebühren für den Spot-Handel auf nahezu null

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 23. April 2026

Binance.US hat eine neue Gebührenstruktur für den Spot-Handel eingeführt, die die Kosten auf eines der niedrigsten Niveaus auf dem US-Markt senkt. Die Börse erhebt nun für alle Nutzer 0 % Maker-Gebühren und 0,02 % Taker-Gebühren auf jedes Spot-Handelspaar. Die Änderung ersetzt die alte gestaffelte Struktur und trat für neue, aktive und wiederkehrende Kunden sofort in Kraft.

Nach dem neuen Ansatz zahlen Händler, die Liquidität in Anspruch nehmen, eine Gebühr von 0,02 %, während Händler, die Liquidität in das Orderbuch einbringen, nichts zahlen. Laut Binance.US erhalten kleine und große Händler die gleichen Preise, da diese Pauschalpreisgestaltung weder ein Mindestportfolioguthaben noch Volumenschwellen oder erforderliche Abonnements voraussetzt.

Eine direkte Herausforderung für Coinbase und andere Konkurrenten

Das Unternehmen stellt diesen Schritt offen als Herausforderung an US-Konkurrenten mit höheren Gebühren dar. In seiner Ankündigung erklärte Binance.US, dass Nutzer im Spot-Handel bis zu 98 % an Gebühren sparen können, verglichen mit den Standardgebühren für Maker und Taker bei Coinbase für Konten mit geringem Handelsvolumen. Analysten weisen darauf hin, dass die neue Preisgestaltung auch die üblichen Gebührensätze anderer großer Börsen unterbietet, die weiterhin auf volumenabhängige Stufen setzen.

Binance.US hatte bereits in früheren Kampagnen mit gebührenfreiem Handel für ausgewählte Bitcoin-Paare experimentiert. Nun weitet das Unternehmen diesen Ansatz auf seinen gesamten Spotmarkt aus und deckt damit alle gelisteten digitalen Vermögenswerte in einem Schritt ab, anstatt die Rabatte auf eine kleine Auswahl von Paaren zu beschränken.

Warum Binance.US jetzt die Kosten senkt

Die Gebührensenkung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Binance.US versucht, sich von einer schwierigen Phase mit rückläufigen Volumina und regulatorischem Druck zu erholen. Laut früheren Berichten war der US-Marktanteil der Plattform gegenüber früheren Höchstständen drastisch gesunken, wodurch sie hinter etabliertere Konkurrenten zurückfiel. Die Börse setzt darauf, dass preissensible Händler entweder zurückkehren oder von Plattformen mit höheren Gebühren wechseln würden, wenn sie die Handelskosten senkt.

Gleichzeitig hebt Binance.US seine Infrastruktur und Compliance-Maßnahmen hervor, um die neue Strategie zu unterstützen. Das Unternehmen verweist auf eine Handels-Engine auf institutionellem Niveau, Echtzeit-Orderbücher und erweiterte Ordertypen als Schlüsselelemente für die Bewältigung des gestiegenen Volumens. Es weist zudem darauf hin, dass es kürzlich ein SOC-2-Typ-II-Audit seiner Systeme und Kontrollen abgeschlossen hat, was es als Beweis für stärkere Sicherheit und Aufsicht präsentiert.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.