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Telegram stellt „Two-Tap“-Agentic-Bots vor, um die KI-Unterstützung zu vereinfachen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 17. April 2026

Telegram hat ein neues System eingeführt, mit dem Nutzer mit nur wenigen Fingertipps eigenständige KI-Bots erstellen können. Die Funktion baut auf den bestehenden Bot-Tools und Mini-Apps der Plattform auf und funktioniert daher in normalen Chats und Kanälen.

Die neuen Agenten-Bots von Telegram verhalten sich eher wie digitale Assistenten als wie einfache Chatbots. Sie können mehrstufige Unterhaltungen führen, externe Tools nutzen und sogar andere Bots für Nutzer verwalten. Telegram hat den Ablauf so gestaltet, dass auch technisch weniger versierte Nutzer ihre eigenen KI-Helfer erstellen können, ohne Code schreiben zu müssen.

In der Praxis starten Nutzer bei einem zentralen „Manager“-Bot und tippen sich dann durch einen kurzen Einrichtungsablauf. Innerhalb von Sekunden erhalten sie einen personalisierten Agenten-Bot, der auf der ursprünglichen KI-Engine läuft.

So funktioniert der Zwei-Klick-Agenten-Ablauf

Mit den neuesten Updates von Telegram wurden Managed Bots eingeführt, eine Bot-API-Funktion, mit der ein Bot im Namen eines Nutzers andere Bots erstellen und steuern kann. Der neue Agent-Ablauf baut auf dieser Idee auf. Ein Haupt-KI-Bot stellt eine Mini-App bereit, in der Nutzer grundlegende Optionen auswählen und die Erstellung mit ein paar Klicks bestätigen.

Nach der Erstellung erscheint der Agent-Bot als regulärer Telegram-Bot mit eigenem Benutzernamen. Er übernimmt das Verhalten und die Tools des Haupt-KI-Bots, kann aber benutzerspezifische Einstellungen wie Sprache, Tonfall oder bevorzugte Aufgaben speichern. Telegram kennzeichnet diese Bots als „auf“ dem übergeordneten Assistenten laufend, sodass Nutzer sehen können, welche Engine sie antreibt.

Diese Agenten lassen sich in die neueren Bot-Funktionen von Telegram integrieren. Sie können Antworten in Echtzeit streamen, Thread-Konversationen verwalten und verbesserte Umfragen sowie Mini-Apps nutzen, um komplexere Aufgaben zu koordinieren, wie Gruppenentscheidungen oder die Automatisierung von Arbeitsabläufen.

Agentic AI, OpenClaw und das breitere Ökosystem

Dieser Schritt erfolgt, während sich Telegram mit mehr als einer Milliarde Nutzern und einer ausgereiften Bot-Plattform als Standard-Schnittstelle für KI-Agenten positioniert. Analysten zählen bereits über 180 KI-Bots mit mindestens 10.000 monatlich aktiven Nutzern auf Telegram, die Bereiche wie Schreiben, Handel, Suche und Produktivität abdecken.

Entwickler haben auf der Plattform zudem mit hochgradig autonomen Assistenten experimentiert. Projekte wie OpenClaw und MicroClaw zeigen, wie Bots Aufgaben planen, externe Dienste aufrufen und auf Anweisungen von Nutzern in Telegram-Chats reagieren können. Das neue Zwei-Klick-Agentensystem von Telegram senkt die Hürde für ähnliche Tools, indem es ihnen eine einfache Möglichkeit bietet, sich für jeden Nutzer zu replizieren.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.