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SoFi und Mastercard gehen Partnerschaft ein, um SofiUSD-Abrechnungen zu ermöglichen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 03. March 2026

SoFi arbeitet mit Mastercard zusammen, damit Banken und Fintech-Unternehmen Kartenzahlungen mit SoFiUSD, der dollarbasierten Stablecoin von SoFi, abwickeln können. Damit wird ein Blockchain-basierter Vermögenswert nicht nur in Krypto-Apps, sondern auch in eines der größten Kartennetzwerke der Welt integriert. Für normale Nutzer könnte das letztendlich schnellere Geldtransfers hinter den Kulissen bedeuten, vor allem grenzüberschreitend und außerhalb der Banköffnungszeiten.

Was ist SoFiUSD und wie passt es ins Bild?

Die SoFi Bank, N.A., eine national zugelassene und versicherte Einlagenbank, gibt SoFiUSD als vollständig reservierte, an den US-Dollar gebundene Stablecoin aus. SoFi sagt, dass jeder SoFiUSD-Token im Verhältnis 1:1 mit Bargeld gedeckt ist, das so gehalten wird, dass es bei Bedarf eingelöst werden kann und die Liquidität für Partner erhalten bleibt. Der Token wurde im Dezember 2025 eingeführt und befindet sich derzeit auf einer öffentlichen, genehmigungsfreien Blockchain, beginnend mit Ethereum.

SoFiUSD ist eher als Finanzinfrastruktur gedacht und weniger als Handelstoken. SoFi hat es als Infrastruktur vorgestellt, an die sich andere Banken, Fintech-Unternehmen und Firmen anschließen können, um schnellere Abrechnungen und sogar White-Label-Stablecoins zu ermöglichen. Durch die neue Vereinbarung mit Mastercard wird diese Idee nun in einem großen globalen Zahlungsnetzwerk umgesetzt.

Wie die Mastercard-Partnerschaft funktioniert

Im Rahmen der erweiterten Partnerschaft wird SoFiUSD zu einer Abrechnungsoption im globalen Zahlungsnetzwerk von Mastercard. Das heißt, dass Emittenten und Acquirer Kartentransaktionen in SoFiUSD abrechnen können, anstatt nur traditionelles Bankgeld zu verwenden. Die SoFi Bank selbst plant, ihre eigenen Mastercard-Kredit- und Debitkartentransaktionen in SoFiUSD abzurechnen.

Galileo, die Technologieplattform von SoFi, wird voraussichtlich eine der ersten sein, die ihren Zahlungskartenkunden und deren ausstellenden Banken die Abrechnung in SoFiUSD anbietet. Dadurch könnten Fintechs und Kartenprogramme rund um die Uhr Geld in einer Stablecoin bewegen, anstatt auf Batch-Überweisungen zu warten. Die Unternehmen sagen auch, dass sie Anwendungsfälle wie grenzüberschreitende Überweisungen, B2B-Geldtransfers und Stablecoin-fähige Kartenprodukte prüfen werden, vorbehaltlich der geltenden Regeln und Vorschriften.

Die Partner erwarten außerdem, dass SoFiUSD in das Multi-Token-Netzwerk von Mastercard integriert wird, eine Plattform, die digitale Vermögenswerte mit traditionellem Geld verbindet. Das Ziel einer solchen Einrichtung ist es, die Interoperabilität zwischen tokenisierten Einlagen, Stablecoins und Fiat-Währungen unter einem einzigen Rahmen zu ermöglichen. Dies könnte Banken und Fintech-Unternehmen mehr Spielraum bei der Verarbeitung und Weiterleitung von Zahlungen im Hintergrund verschaffen.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.