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Chinesische Telegram-Netzwerke waschen bis 2025 16 Milliarden Dollar über Kryptowährungen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 02. February 2026

Chinesischsprachige Geldwäschenetzwerke auf Telegram haben im Jahr 2025 etwa 16,1 Milliarden Dollar an illegalen Kryptowährungen abgewickelt. Laut dem Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis haben diese Gruppen fast 20 Prozent aller On-Chain-Geldwäschetransaktionen des letzten Jahres abgewickelt, deren Gesamtvolumen auf über 82 Milliarden Dollar geschätzt wird.

Diese Netzwerke, oft als CMLNs bezeichnet, betreiben große Communities und Chatgruppen, die offen mit „Reinigungsdiensten” für Kriminelle werben. Viele Kanäle veröffentlichen Bilder von Bargeld, Kursen und angeblichen Kundenbewertungen, um Betrüger, Betrugsringe und andere Kriminelle davon zu überzeugen, ihnen schmutzige Gelder zu schicken.

Die meisten dieser Aktivitäten finden auf Telegram statt, wo die Admins chinesischsprachige „Garantieplattformen” nutzen, die wie Treuhand- und Vermittlungszentren funktionieren. Diese Plattformen bringen Kunden mit Geldwäschern zusammen, halten die Gelder aber normalerweise nicht selbst, was die Strafverfolgung erschweren kann.

Die Rolle von Tether und „Garantieplattformen“

Stablecoins, vor allem Tether (USDT), sind laut Berichten von Chainalysis und anderen Experten super wichtig für diese Betrügereien. Kriminelle mögen USDT, weil es fast den Wert des Dollars hat, einfach über Netzwerke zu verschieben ist und auf dem Schwarzmarkt weit verbreitet ist.

Innerhalb dieser Telegram-Ökosysteme sind „Garantie”-Dienste wie Huione und Xinbi zu wichtigen Knotenpunkten geworden, die Geld für viele verschiedene kriminelle Kunden verwalten. Anbieter auf diesen Plattformen bieten verschiedene Methoden zur Geldwäsche an, darunter außerbörsliche Swaps, Glücksspiel-basierte Geldflüsse, „Black U”-Kryptoverkäufe mit Rabatt und Netzwerke von Geldkurieren, die Bargeld vor Ort transportieren.

Chainalysis hat herausgefunden, dass diese CMLN-Dienste zusammen im Jahr 2025 etwa 44 Millionen Dollar pro Tag über fast 1.800 aktive Wallets abgewickelt haben. Die am schnellsten wachsenden Dienste, wie z. B. Broker im Black-U-Stil, haben in nur wenigen Monaten ein Volumen von einer Milliarde Dollar erreicht.

Verbindungen zu globalen Betrügereien und organisierter Kriminalität

Ermittler sagen, dass diese chinesischen Telegram-Netzwerke nicht nur lokalen Kriminellen dienen. Sie sind zu einer globalen Geldwäsche-Infrastruktur für viele Arten von Verbrechen geworden. Chainalysis und andere Analysten haben Gelder aus Pig-Butchering-Betrügereien, südostasiatischen Betrugsorganisationen und sogar Hackerangriffen mit Verbindungen zu Nordkorea zurückverfolgt, die über dieselben Wallet-Cluster und Telegram-Gruppen flossen.

Der Bericht stellt fest, dass CMLNs mittlerweile regelmäßig mehr als 10 Prozent der Gelder waschen, die bei „Pig-Slaughtering”-Betrügereien gestohlen wurden, deren Opfer in den USA und auf der ganzen Welt zu finden sind. Forscher sagen, dass chinesische Untergrundbanker und Telegram-basierte Dienste praktisch ein paralleles Finanzsystem aufgebaut haben, das Kriminellen hilft, Geld außerhalb von Banken und regulierten Börsen zu bewegen.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.