Ehemalige Entwickler von Zcash haben ein neues Startup und eine neue, auf Datenschutz ausgerichtete Wallet namens cashZ gestartet, die sie als Nachfolger der beliebten Zashi-Wallet positionieren, während sie sich weiterhin voll und ganz auf das Zcash-Ökosystem konzentrieren. Dieser Schritt folgt auf den gemeinsamen Rücktritt des Teams von der Electric Coin Company (ECC) nach einem Streit über die Unternehmensführung, aber sie betonen, dass Zcash selbst und seine zentrale Roadmap unverändert bleiben.
Das zurückgetretene ECC-Team formiert sich neu um cashZ
Ein großer Teil des Entwicklerteams hinter Zcash und der Zashi-Wallet hat diese Woche die ECC verlassen, darunter auch der ehemalige CEO Josh Swihart, nachdem es zu Konflikten mit dem ECC-Vorstand und dessen Aufsichtsstiftung Bootstrap gekommen war. Nur wenige Stunden nach dem Rücktritt stellte die Gruppe ein neues gewinnorientiertes Start-up namens CashZ vor und kündigte ihr erstes Produkt an, eine spezielle Zcash-Wallet namens cashZ.
Swihart hat den Wechsel als strategischen Schritt weg von den Einschränkungen einer gemeinnützigen Organisation hin zu einem Start-up-Modell beschrieben, das „Zcash auf Milliarden von Nutzern skalieren” kann, und dabei betont, dass es keine neue Blockchain, keinen neuen Token und keinen Versuch geben wird, das bestehende Ökosystem zu forken. Medienberichten zufolge soll die Einführung dem ehemaligen ECC-Team auch mehr Unabhängigkeit bei der Produktentwicklung geben, während es weiterhin auf der Datenschutztechnologie von Zcash aufbaut.
Neue Wallet auf Basis der Zashi-Codebase
Die cashZ-Wallet wird auf derselben Codebasis entwickelt, die auch Zashi zugrunde liegt, sodass bestehende Nutzer ihre ZEC-Konten nach der Einführung der neuen App mit minimalem Aufwand migrieren können. Das Team sagt, dass die Migrationsunterstützung die Übertragung von Vermögenswerten und die Kontinuität der Konten abdecken wird, mit dem Ziel, die Zashi-Nutzern vertraute Benutzererfahrung unter der neuen Marke beizubehalten.
Laut Aussagen von Swihart und begleitenden Presseberichten wird cashZ weiterhin einen starken Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und abgeschirmte Datenschutzfunktionen legen und sich an alltägliche ZEC-Inhaber richten, die einen einfachen Zugang zu privaten Transaktionen wünschen. Das Startup hat bereits eine öffentliche Warteliste auf seiner Website eröffnet. Berichten zufolge gibt es bereits Tausende von Voranmeldungen und der Starttermin wird eher in „einigen Wochen” als in Monaten liegen.
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