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Britische Finanzaufsichtsbehörde FCA warnt Premier-League-Vereine vor unerlaubten Kryptowährungs-Sponsorings

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 04. June 2026

Großbritanniens oberste Finanzaufsichtsbehörde hat den Vereinen der Premier League eine deutliche Warnung bezüglich ihrer Krypto-Sponsoren erteilt. Die Financial Conduct Authority (FCA) hat sich direkt an die Vereine gewandt und auf Vereinbarungen mit nicht zugelassenen Krypto-Unternehmen und Handelsplattformen hingewiesen, die ein potenzielles Risiko für Vereine und Fans darstellen.

FCA warnt vor rechtlichen Risiken und Geldwäscherisiken

In Schreiben, über die am 3. Juni berichtet wurde, teilte die FCA den Vereinen mit, dass Sponsoring-Verträge mit nicht zugelassenen Krypto-Unternehmen „sie rechtlichen Haftungsrisiken, Geldwäsche und Reputationsschäden aussetzen könnten“. Sie erklärte, dass einige Firmen „möglicherweise gegen britische Vorschriften zur Finanzwerbung verstoßen“. Diese Firmen nutzen „hochkarätige Sponsoring-Verträge, um Fußballfans anzusprechen, obwohl sie in Großbritannien nicht tätig sein dürfen“.

Die Aufsichtsbehörde bestätigte, dass sie bereits Vereine kontaktiert hat, bei denen sie „Bedenken festgestellt“ hat. Sie warnte zudem, dass sie „bei Bedarf Maßnahmen ergreifen wird“. Infolgedessen stehen Premier-League-Vereine und andere Profiteams nun unter Druck, bestehende Verträge für Trikots, Ärmel und Trainingsausrüstung zu überprüfen.

Sie müssen Krypto-Börsen und Handelsplattformen, die keine britische Zulassung besitzen, genau unter die Lupe nehmen.

„Millionen von Fußballfans vertrauen dem Wappen ihres Vereins“

Lucy Castledine, die Direktorin für Verbraucherinvestitionen bei der FCA, fand in der Warnung ungewöhnlich deutliche Worte.

Sie sagte: „Millionen von Fußballfans vertrauen dem Wappen ihres Vereins. Vereine sollten nicht zulassen, dass nicht zugelassene Finanzunternehmen diese Loyalität ausnutzen, indem sie Millionen von Fans potenziell zweifelhafte Produkte anbieten.“

Die FCA erinnerte die Fans außerdem daran, dass jeder, der unregulierte Firmen nutzt, „riskiert, sein gesamtes Geld zu verlieren“. Außerdem „ist es unwahrscheinlich, dass sie Zugang zu regulatorischem Schutz haben“. Untersuchungen im vergangenen Jahr haben bereits gezeigt, dass einige Premier-League-Vereine mit Krypto- und Handelsmarken zusammenarbeiten, die auf der Warnliste der FCA stehen.

Anderen Sponsoren fehlen Lizenzen in wichtigen europäischen Märkten, was bei Regulierungsbehörden und Fans weitere Bedenken aufkommen lässt.

Die Aufsichtsbehörde teilte mit, sie habe an die Premier-League-Vereine geschrieben und „Bedenken hinsichtlich bestehender Partnerschaften geäußert“. Außerdem „fordert sie diese auf, ihre Kontrollen zu verstärken“. Sie erwartet von jedem Verein, dass er „eine ordnungsgemäße Sorgfaltsprüfung bei Sponsoren aus dem Finanzdienstleistungsbereich“ durchführt.

Die Vereine müssen vor der Unterzeichnung oder Verlängerung von Verträgen den „Firm Checker“ der FCA überprüfen.

Glücksspielunternehmen stehen unter politischem Druck. Krypto-Firmen haben Dutzende Millionen Pfund für Premier-League-Sponsoring ausgegeben. Die Vereine müssen nun kurzfristige Einnahmen gegen die Gefahr von Regulierungsmaßnahmen abwägen.

Außerdem müssen sie bedenken, wie die Fans reagieren könnten. Diese neue Warnung könnte einige Teams dazu bringen, ihre Verbindungen zu risikoreichen Krypto-Marken zu überdenken. Sie könnte sie auch dazu bewegen, sich regulierten Partnern zuzuwenden, die sich an britische Standards halten.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.