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Sui führt „Spheres“ ein, um Institutionen kontrollierte Blockchain-Infrastrukturen zur Verfügung zu stellen

Simon Simba
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Autor*in:
Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 15. May 2026

Sui führt eine neue Funktion namens „Sui Spheres“ ein, um Institutionen ihre eigenen kontrollierten Blockchain-„Schienen“ zu bieten, ohne sie vom öffentlichen Netzwerk abzuschneiden. Das Projekt richtet sich an Banken, Unternehmen und andere große Organisationen, die die Vorteile der Blockchain nutzen möchten, sensible Arbeitsabläufe aber nicht vollständig öffentlich abwickeln können.

Sui hat Spheres als kontrollierte Ausführungsumgebungen entwickelt, die auf der Sui Layer 1 aufsetzen und institutionelle Workflows mit mehreren Parteien unterstützen. Jede Sphere fungiert wie ein abgegrenzter Bereich, in dem eine begrenzte Gruppe zugelassener Teilnehmer Transaktionen durchführen, Daten austauschen und Prozesse nach benutzerdefinierten Regeln koordinieren kann. Das Team von Sui beschreibt dies als Mittelweg zwischen vollständig öffentlichen Blockchains, in denen alles sichtbar ist, und geschlossenen privaten Systemen, die oft zu Datensilos werden.

Innerhalb einer Sphere können Institutionen selektive Sichtbarkeit festlegen, sodass nur autorisierte Parteien bestimmte Transaktionen sehen oder mit ihnen interagieren können. Sie können auch die Teilnahme einschränken, Governance- und Leistungseinstellungen definieren und sich dennoch wieder in das breitere Sui-Ökosystem einbinden, wenn sie mehr Liquidität oder Abwicklung benötigen. Mit anderen Worten: Sie erhalten eine halbprivate Spur mit der Option, auf die Hauptstraße zu wechseln.

Warum Sui auf institutionelle Arbeitsabläufe abzielt

Die Entwickler von Sui sagen, dass die meisten institutionellen Workflows aufgrund von Anforderungen an Vertraulichkeit, Compliance und Durchsatz in einer vollständig öffentlichen Umgebung schwer zu betreiben sind. Gleichzeitig argumentieren sie, dass klassische Private Chains Daten und Vermögenswerte einschränken, was den Werttransfer zwischen Partnern und Märkten erschwert. Sui Spheres zielen darauf ab, dies zu beheben, indem sie Unternehmen ermöglichen, sensible Logik in kontrollierten Umgebungen zu belassen und gleichzeitig die Kerninfrastruktur von Sui für Abwicklung und Interoperabilität zu nutzen.

Das Design stützt sich auf Suis bestehenden institutionellen Stack, der bereits Echtzeit-Abwicklung, programmierbare Vermögenswerte und einheitliche Liquidität für Kapitalmärkte bietet. Funktionen wie die Smart-Contract-Sprache Move, parallele Ausführung und Tools wie DeepBook und zkLogin verleihen Spheres hohe Sicherheit, starke Leistung und eine einfachere Einbindung. Sui plant zudem bis 2026 native private Transaktionen, was den Datenschutz innerhalb oder neben Spheres weiter stärken könnte.

Sui sagt, dass sich Spheres noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden und dass die Architektur gemeinsam mit einer kleinen Gruppe namentlich nicht genannter Partner verfeinert wird. Das Unternehmen verweist jedoch auf die Nachfrage in Bereichen wie Lieferketten, Finanzabwicklungen und der Tokenisierung realer Vermögenswerte, in denen sich mehrere Institutionen über gemeinsame Daten abstimmen müssen, aber nicht alles in einem öffentlichen Ledger offenlegen können.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.