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Soldat der US-Spezialeinheiten wegen einer Wette in Höhe von über 400.000 Dollar auf die Festnahme Maduros angeklagt

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 26. April 2026

Die US-Staatsanwaltschaft hat einen Soldaten der Spezialeinheiten angeklagt, geheime Informationen über den Einsatz zur Festnahme von Venezuelas Nicolás Maduro genutzt zu haben, um auf Polymarket mehr als 400.000 Dollar zu gewinnen. Den Behörden zufolge half Staff Sgt. Gannon Ken Van Dyke (38) bei der Planung und Durchführung der Operation im Januar und wettete anschließend heimlich auf Maduros Absetzung – über ein Konto bei einem Krypto-Prognosemarkt, das er Wochen zuvor eröffnet hatte.

Van Dyke unterzeichnete laut Anklageschrift Geheimhaltungsvereinbarungen, die es ihm untersagten, sensible Informationen über Zeitplan und Ziele preiszugeben oder damit Geld zu verdienen. Stattdessen nutzte er sie angeblich, um eine Reihe von „Ja“-Wetten darauf zu platzieren, ob Maduro bis zum 31. Januar 2026 gestürzt werden würde und ob amerikanische Streitkräfte in Venezuela einmarschieren würden.

So funktionierte der 400.000-Dollar-Polymarket-Handel

Ermittler sagen, Van Dyke habe Ende Dezember ein neues Polymarket-Konto eröffnet und sich fast ausschließlich auf Märkte konzentriert, die mit Venezuela und Maduros Schicksal zu tun hatten. Berichten zufolge setzte er etwa 32.000 Dollar darauf, dass Maduro bis Ende Januar abgesetzt würde – nur wenige Stunden bevor Präsident Donald Trump öffentlich die Festnahme des Staatschefs verkündete.

Als die Operation gelang, nahmen US-Streitkräfte Maduro fest. Van Dykes Positionen wurden daraufhin auf mehreren damit verbundenen Märkten ausgezahlt. Diese Trades brachten Gewinne in Höhe von etwa 400.000 bis 436.000 Dollar ein.

Bundesbeamte und Marktexperten verweisen auf den Zeitpunkt der Wetten. Sie weisen auch darauf hin, wie eng er sich auf Maduro-bezogene Märkte konzentriert hat. Sie sagen, dieses Muster entspreche klassischem Insiderhandel. Diesmal spielte sich das Ganze jedoch auf einer kryptobasierten Prognoseplattform ab, statt bei traditionellen Aktien oder Rohstoffen.

Anklagepunkte nach dem Rohstoffgesetz und mögliche Strafen

Die Staatsanwaltschaft des Southern District of New York klagte Van Dyke in drei Fällen wegen Verstoßes gegen den Commodity Exchange Act an, da er mit Ereignisverträgen gehandelt habe, ohne über die erforderlichen Informationen zu verfügen. Er könnte bis zu 30 Jahre im Gefängnis verbringen, wenn er in allen Anklagepunkten für schuldig befunden wird, wobei die Höchststrafe für jede Straftat 10 Jahre beträgt.

In der Anklageschrift heißt es, dass die Event-Kontrakte von Polymarket als eine Art Warenderivat gelten. Damit sind sie rechtlich gesehen mit anderen Futures und Swaps gleichgestellt, die von den US-Aufsichtsbehörden bereits überwacht werden.

Dieses Argument knüpft an einen früheren Durchsetzungsfall aus dem Jahr 2022 an. Damals ging die Commodity Futures Trading Commission gegen Polymarket vor. Sie zwang die Plattform, eine Geldstrafe zu zahlen und US-Nutzern den Zugang zu nicht registrierten Märkten zu sperren.

Diese jüngste Festnahme heizt die wachsende Debatte darüber an, ob Prognosemärkte es zu leicht machen, von geheimen Regierungsplänen zu profitieren.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.