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Coinbase stellt „Agentic.Market“ vor, einen App-Store für KI-Agenten

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 22. April 2026

Coinbase unterstützt einen neuen Marktplatz namens Agentic.Market, der als App-Store für KI-Agenten beschrieben wird, die digitale Dienste kaufen und verkaufen. Die Plattform basiert auf dem x402-Mikrozahlungsprotokoll, das bereits die „Agentic Wallets“ von Coinbase für autonome Kryptotransaktionen unterstützt.

Agentic.Market fungiert als Storefront und Suchplattform für Dienste, die KI-Agenten selbst bezahlen und nutzen können. Nick Prince, Produktleiter bei Coinbase, sagt, das Ziel sei es, „Menschen und ihren Agenten Zugang zu Tausenden von Diensten zu verschaffen, ohne dass API-Schlüssel erforderlich sind“. Das bedeutet, dass ein KI-Agent eine API finden, Preise prüfen und mit Stablecoins bezahlen kann, ohne dass ein Mensch manuell Zugangsdaten einrichten muss.

Der Marktplatz baut auf einem Backend-Index namens Bazaar auf, der x402-fähige Dienste und deren Nutzung erfasst. Agentic.Market verwandelt diese Rohdaten in durchsuchbare Einträge mit Live-Preisen, Leistungskennzahlen und Integrationsanleitungen für Entwickler und Agenten.

Wie Agentic.Market und x402 zusammenarbeiten

Im Hintergrund nutzt Agentic.Market das x402-Protokoll, um kleine, häufige Zahlungen zwischen Agenten und Diensten abzuwickeln. Laut Coinbase hat x402 bereits rund 165 Millionen Transaktionen verarbeitet, ein Volumen von etwa 50 Millionen Dollar bewegt und mehr als 480.000 transaktionsaktive Agenten verzeichnet. Diese Zahlen zeigen, dass sich eine Agentenwirtschaft bildet, noch bevor der Marktplatz Mainstream-Nutzer erreicht.

Entwickler können ihre APIs oder Tools als x402-Dienste listen, nutzungsbasierte Preise festlegen und maschinenlesbare Endpunkte bereitstellen. Im Gegenzug nutzen KI-Agenten agentische Wallets, um pro Aufruf zu bezahlen, Rechenleistung zu kaufen, auf Premium-Daten zuzugreifen oder andere On-Chain-Aktionen auszulösen. Durch diese Konfiguration agieren Agenten eher wie autonome Kunden als wie einfache Bots, die nur festen Skripten folgen.

Coinbase hat zuvor Agentic Wallets eingeführt, mit denen KI-Agenten Kryptowährungen unter vordefinierten Kontrollen halten und ausgeben können. Diese Wallets nutzen x402, um programmatische Zahlungen für DeFi-Trades, Speicherplatz oder andere Dienste zu tätigen. Agentic.Market fügt nun eine verbraucherorientierte Ebene hinzu, sodass Agenten genauso einfach herausfinden können, was sie kaufen möchten, wie Menschen, die in einem App-Store stöbern.

Wachsende Vision für eine „agentische“ Krypto-Wirtschaft

Die Einführung passt zu Coinbases allgemeiner These, dass „Agenten-KI“ zu einem wichtigen Nutzer von Blockchains werden wird. In seiner Studie beschreibt das Unternehmen Agenten-KI als Software, die ihre Umgebung wahrnehmen, Entscheidungen treffen und Aufgaben wie Handel, Governance oder Ressourcenmanagement übernehmen kann. Diese Agenten könnten Wallets eröffnen, Smart Contracts einsetzen und mit minimalem menschlichem Eingriff über Dienstleistungen verhandeln.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.