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Die Smart Contracts des Pi-Netzwerks stehen vor einem unüberwindbaren Risiko

Crispus Nyaga
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Crispus Nyaga
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Crispus ist ein Finanzanalyst mit über 9 Jahren Erfahrung in der Branche. Für einige der führenden Marken deckt er Kryptowährungen, Forex, Aktien und Rohstoffe ab. Er ist auch ein leidenschaftlicher Trader, der sein Familienkonto führt. Crispus lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Nairobi.
Aktualisiert: 20. April 2026

Der Kurs des Pi Network verzeichnete am Freitag einen bullischen Ausbruch und erreichte seinen höchsten Stand seit dem 26. März, nachdem die Entwickler den ersten Smart Contract im Testnetz gestartet hatten. Er lag damit über 14 % über seinem Tiefststand in diesem Monat. Doch auch wenn sich der Kurs des Pi Coin erholen mag, birgt der Schritt hin zu Smart Contracts ein großes Risiko.

Pi Network startet Smart Contracts

In einem Social-Media-Beitrag am Freitag gab das Pi Core Team bekannt, dass es den ersten Smart Contract auf seinem Testnetz gestartet hat. Diese Ankündigung erfolgte wenige Tage, nachdem die Entwickler den ersten RPC-Server vorgestellt hatten.

Vor allem geschah dies, während das Team und die Community das Kern-Upgrade auf Version 23 des Stellar Consensus Protocol fortsetzten. Dieses Upgrade hat es dem Netzwerk ermöglicht, Smart Contracts zu starten.

Zunächst einmal sind Smart Contracts selbstausführende digitale Vereinbarungen, die auf der Blockchain gespeichert sind. Sie sind so konzipiert, dass sie sich selbst ausführen, solange bestimmte Schlüsselbedingungen erfüllt sind, wodurch die Notwendigkeit von Zwischenhändlern entfällt.

Die Einführung von Smart Contracts ist ein wichtiger Meilenstein für das Pi-Netzwerk, da es damit nun zu einem direkten Konkurrenten von Ethereum, Solana, Tron und Hyperliquid wird.

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Wenn alles gut läuft, wird Pi Network zu einem wichtigen Akteur in Schlüsselbranchen wie dezentraler Finanzwirtschaft (DeFi), nicht fungiblen Token (NFT), Stablecoins und Gaming.

Dadurch werden diese Anwendungen dazu beitragen, den Wert von Pi zu steigern, indem sie ihm mehr Nutzen verleihen. Ein gutes Beispiel dafür ist Ethereum, das jeden Monat Millionen von Dollar an Gebühren durch seine dezentralen Anwendungen wie Aave, Uniswap und Compound generiert.

Die Smart Contracts werden Pi Network auch dabei helfen, weitere Ziele zu erreichen, darunter die bevorstehende Einführung von KYC as a Service, wodurch es besser mit Worldcoin konkurrieren kann.

Einführung von Smart Contracts steht vor großen Herausforderungen

Die bevorstehende Einführung von Smart Contracts steht kurzfristig vor großen Herausforderungen. Erstens ist die Branche hart umkämpft, wobei Ethereum in Schlüsselbereichen wie DeFi, Stablecoins, Gaming und der Tokenisierung realer Vermögenswerte einen großen Marktanteil hat.

Zweitens zeigt die Vergangenheit, dass die meisten neuen Akteure in der Smart-Contract-Branche selten erfolgreich sind. Ein gutes Beispiel dafür ist IOTA, das seine Smart Contracts nach dem Rebased-Upgrade eingeführt hat. Seitdem hat das Netzwerk nur 5 Entwickler angezogen und einen Total Value Locked von gerade mal 6,6 Millionen Dollar erreicht. Die 24-Stunden-Chain-Gebühr des Netzwerks betrug nur 4 Dollar.

Viele andere Smart-Contract-Chains hatten Schwierigkeiten, Entwickler anzuziehen. So kämpft beispielsweise Cardano weiterhin ums Überleben, obwohl es Pyth Network als Oracle und Dune für Analysen integriert hat. Andere Top-Chains, die Schwierigkeiten hatten, Fuß zu fassen, sind Hedera, X Layer, Scroll und Taiko.

Damit Pi Network erfolgreich sein kann, muss es einige der größten Entwickler der Krypto-Branche anziehen, wie Aave und Uniswap, was nicht einfach umzusetzen ist.

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Crispus Nyaga
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Crispus ist ein Finanzanalyst mit über 9 Jahren Erfahrung in der Branche. Für einige der führenden Marken deckt er Kryptowährungen, Forex, Aktien und Rohstoffe ab. Er ist auch ein leidenschaftlicher Trader, der sein Familienkonto führt. Crispus lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Nairobi.