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Deutsche Börse Wettet $200M auf Crypto Börse Kraken

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 15. April 2026

Die Deutsche Börse Group hat 200 Millionen Dollar in Payward Inc. investiert, die Muttergesellschaft der Kryptobörse Kraken. Durch den Deal erhält der in Frankfurt ansässige Marktbetreiber eine Beteiligung von rund 1,5 % an dem Unternehmen (vollständig verwässert). Die Firmen rechnen damit, dass die Transaktion im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen wird, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung.

Das ist mehr als nur ein einfaches Finanzgeschäft. Die Deutsche Börse sagt, dass dieser Schritt die strategische Partnerschaft vertieft, die sie Ende 2025 mit Kraken angekündigt hatte. Das Ziel ist es, eine hybride Marktinfrastruktur aufzubauen, die sowohl traditionelle Wertpapiere als auch Blockchain-native Vermögenswerte auf gemeinsamen Schienen abwickelt.

Bloomberg berichtet, dass die Deutsche Börse über die Blockchain Zugang zu einem breiteren Spektrum an Wertpapieren bieten will. Durch die direkte Beteiligung an Kraken setzt die Gruppe darauf, dass regulierte Börsen und Krypto-native Plattformen zunehmend zusammenarbeiten werden. Die Investition signalisiert zudem anhaltendes institutionelles Interesse an großen, konformen Börsen.

Partnerschaft umfasst Handel, Verwahrung, Derivate und Tokenisierung

Im Dezember 2025 stellten die Deutsche Börse und Kraken erstmals ihre Partnerschaft vor. Mit Schwerpunkt auf institutionellen Kunden in Europa und den USA umfasst der Plan die Bereiche Handel, Verwahrung, Abwicklung, Sicherheitenmanagement und tokenisierte Märkte.

In der ersten Phase integriert sich Kraken in 360T, den Devisenhandelsplatz der Deutschen Börse. Diese Verbindung verschafft Kraken-Kunden Zugang zu hoher, bankkonformer Devisenliquidität und reibungsloseren Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten für Fiat-Währungen. Außerdem hilft sie großen Händlern, effizienter zwischen traditionellen Währungen und Kryptowährungen zu wechseln.

Die Partner arbeiten zudem an der Tokenisierung. Die Deutsche Börse plant, ihre 360X- und Clearstream-Infrastruktur mit Krakens Angebot für tokenisierte Wertpapiere, den xStocks, zu verbinden. Die langfristige Vision ist es, bei Clearstream gehaltene tokenisierte Vermögenswerte an Kraken-Nutzer zu verteilen und so einen Pool traditioneller Vermögenswerte im Wert von rund 20 Billionen Dollar zu erschließen.

Warum die Deutsche Börse jetzt auf Kraken setzt

Die Deutsche Börse baut ihre Strategie für digitale Vermögenswerte seit mehreren Jahren aus. Sie bietet bereits Krypto-Verwahrung für Institutionen an und betreibt regulierte Märkte für kryptobasierte Produkte. Die Beteiligung an Kraken ist eine ihrer größten direkten Investitionen in eine globale Krypto-Börse.

Für Kraken bedeutet der Deal einen starken Partner aus dem traditionellen Finanzsektor, während das Unternehmen in tokenisierte Aktien und Derivate vorstößt. Berichten zufolge hat Krakens Muttergesellschaft Payward kürzlich ihren Umsatz auf rund 2,2 Milliarden US-Dollar gesteigert und mehrere Übernahmen im Bereich Handel und Tokenisierung getätigt. Das neue Kapital und die Partnerschaft könnten die weitere Expansion in Europa und darüber hinaus unterstützen.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.