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OpenAI legt „Stargate“-Plan für Großbritannien auf Eis, bis günstigere Energiepreise und klarere Vorschriften vorliegen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 10. April 2026

OpenAI hat sein geplantes „Stargate“-KI-Rechenzentrumsprojekt im Vereinigten Königreich auf Eis gelegt und macht dafür hohe Energiekosten sowie ungewisse regulatorische Rahmenbedingungen verantwortlich. Das Unternehmen erklärt, es werde die Arbeiten nur wieder aufnehmen, wenn das Vereinigte Königreich vorhersehbarere Vorschriften und wettbewerbsfähigere Strompreise für den Betrieb einer riesigen KI-Infrastruktur bieten könne.

Warum OpenAI „Stargate“ in Großbritannien pausiert

„Stargate“ ist OpenAIs geplantes KI-Supercomputing-Zentrum der nächsten Generation, das die leistungsstarken Chips und Server beherbergen soll, die für das Training und den Betrieb zukünftiger Modelle benötigt werden. Der Bau und Betrieb einer solchen Anlage würde über viele Jahre hinweg riesige Mengen an Strom erfordern. OpenAI sagt nun, dass die aktuellen Strompreise im Vereinigten Königreich und die Kosten für die Aufrüstung der lokalen Netzanschlüsse das Projekt schwer zu rechtfertigen machen.

Das andere große Problem ist die Regulierung. Britische Politiker arbeiten immer noch an Gesetzen, wie man KI sicher macht, wie man Daten nutzt und wie man große Rechenzentren baut. OpenAI hat erklärt, dass neue Regeln oder Vorschriften, die sich schnell ändern, einem langfristigen Projekt wie Stargate schaden könnten, nachdem es erst einmal auf die Beine gestellt wurde. Das Unternehmen sagt, dass es klare, konsistente Gesetze will, bevor es Milliarden von Dollar an einem Ort investiert, und verzögert das Projekt deshalb jetzt.

Was OpenAI braucht, um weiterzumachen

OpenAI hat die Entscheidung eher als Pause denn als endgültige Absage bezeichnet und sich die Tür offen gelassen, zurückzukehren, falls sich die Bedingungen verbessern. Das Unternehmen wünscht sich mehr Sicherheit darüber, wie Großbritannien große KI-Rechenzentren behandeln wird, einschließlich Planungsvorschriften, Umweltstandards und jeglicher KI-spezifischer Aufsicht. Außerdem will es die Zusicherung, dass künftige politische Änderungen einen fertiggestellten Standort nicht plötzlich unwirtschaftlich oder unbrauchbar machen.

Was die Energieversorgung angeht, sucht OpenAI nach einem realistischen Weg, um langfristig Strom zu Preisen zu sichern, die für einen rund um die Uhr laufenden KI-Supercomputer sinnvoll sind. Dazu könnten die Förderung neuer erneuerbarer Energiequellen, Netzausbauten in der Nähe des Standorts oder langfristige Stromabnahmeverträge gehören. Bis die Zahlen und die Regeln stimmen, konzentriert das Unternehmen seine größten Infrastrukturinvestitionen auf andere, berechenbarere Regionen.

Die Stargate-Pause ist ein unwillkommenes Signal für eine Regierung, die das Vereinigte Königreich als globalen Vorreiter in Sachen KI und KI-Sicherheit vermarktet hat. Ein Vorzeige-Rechenzentrum von OpenAI hätte diese Botschaft untermauert und Folgeinvestitionen in Chips, Netzwerke und lokale KI-Start-ups nach sich gezogen. Stattdessen verdeutlicht die Entscheidung, wie hohe Energiekosten und regulatorische Unsicherheit große KI-Projekte in andere Länder treiben können.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.