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Die Solana Foundation führt STRIDE zum Schutz des Ökosystems ein

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 07. April 2026

Die Solana Foundation hat ein neues Sicherheitsprogramm namens STRIDE ins Leben gerufen, um DeFi-Protokolle im gesamten Solana-Ökosystem zu schützen. Die Initiative startet wenige Tage nach einem schwerwiegenden Sicherheitsvorfall und zielt darauf ab, Projekte von einmaligen Audits hin zu einem kontinuierlichen, von der Stiftung finanzierten Schutz zu führen.

Was STRIDE ist und wer es betreibt

Für DeFi-Unternehmen steht STRIDE für Solana Trust, Resilience und Infrastructure. Das Programm wird von der Solana Foundation finanziert, und die täglichen Bewertungen und Überwachungen werden vom Web3-Sicherheitsunternehmen Asymmetric Research durchgeführt.

Asymmetric hat ein Rahmenwerk definiert, das auf acht Sicherheitssäulen basiert und Bereiche wie Betriebssicherheit, Zugriffskontrollen, Multisig-Einrichtung und Governance-Risiken abdeckt. Das Team wird praktische Bewertungen von Solana-basierten Protokollen durchführen und diese anhand dieses Rahmenwerks bewerten. Jedes teilnehmende Projekt erhält eine unabhängige Überprüfung und einen schriftlichen Bericht.

Alle Solana-DeFi-Protokolle können sich für die Teilnahme an STRIDE bewerben, doch der Umfang des zusätzlichen Schutzes hängt davon ab, wie viel Wert sie sichern. Protokolle, die die STRIDE-Bewertung bestehen und einen Total Value Locked (TVL) von mehr als 10 Millionen Dollar aufweisen, qualifizieren sich für eine aktive Bedrohungsüberwachung rund um die Uhr, die von der Stiftung finanziert wird.

Projekte mit einem TVL von über 100 Millionen Dollar können zudem eine finanzierte formale Verifizierung erhalten, also eine tiefgreifendere mathematische Überprüfung der kritischen Smart-Contract-Logik. Solana erklärt, dass dieses gestaffelte Konzept die Intensität der Unterstützung an das Risikoprofil jedes Protokolls knüpft, wobei größere Plattformen eine strengere und kontinuierlichere Überwachung erhalten.

Das Überwachungszentrum wird die On-Chain-Aktivitäten der abgedeckten Protokolle rund um die Uhr beobachten und nach verdächtigen Mustern suchen, bevor diese zu vollständigen Exploits werden. Für die Teams entfallen dadurch erhebliche laufende Sicherheitskosten, die stattdessen in ein von der Stiftung verwaltetes Budget für das öffentliche Wohl fließen.

Öffentliche Berichte und das neue Incident-Response-Netzwerk

Ein zentrales Merkmal von STRIDE ist Transparenz. Asymmetric wird seine Ergebnisse in einem öffentlichen Repository veröffentlichen, damit Nutzer und Investoren die Sicherheitslage jedes Protokolls einsehen und Verbesserungen im Laufe der Zeit verfolgen können.

Neben STRIDE hat die Stiftung auch das Solana Incident Response Network (SIRN) eingeführt, einen mitgliederbasierten Zusammenschluss von Sicherheitsfirmen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Teams wie OtterSec und Neodyme, die sich in Echtzeit abstimmen, wenn ein Protokoll einem aktiven Angriff ausgesetzt ist.

SIRN steht allen Solana-Protokollen offen, wird Reaktionen jedoch basierend auf TVL und Risiko priorisieren. Das Ziel ist es, Teams in Krisenzeiten einen klaren Ansprechpartner zu bieten, anstatt sie zu zwingen, ad hoc Hilfe zu organisieren, während die Mittel schwinden.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.