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BlackRock beantragt bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC die Auflegung eines Nasdaq-100-ETF

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 07. April 2026

BlackRock hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einen Antrag auf Auflegung eines neuen ETF gestellt, der den Nasdaq-100-Index nachbildet. Damit tritt der weltweit größte Vermögensverwalter in direkten Wettbewerb mit Invesco, das in den USA seit langem mit seiner QQQ-Produktreihe den Markt für Nasdaq-100-Nachbildungsprodukte dominiert.

Neuer iShares-Fonds mit Fokus auf den Nasdaq-100

BlackRocks erster Prospekt bezeichnet das Produkt als iShares Nasdaq 100 ETF. Er wird unter dem Symbol „IQQ“ gehandelt werden. Der Fonds soll den Nasdaq-100 nachbilden, eine Liste der 100 größten Nicht-Finanzunternehmen an der Nasdaq-Börse. Viele betrachten ihn als Stellvertreter für wichtige US-Tech- und Wachstumsaktien.

BlackRocks Vorschlag sieht vor, dass der ETF in der bestehenden BlackRock ETF Trust-Struktur angesiedelt wird, in der bereits verschiedene iShares-Produkte in den USA registriert sind. In den Unterlagen steht noch nichts zur Verwaltungsgebühr, daher ist noch nicht klar, wie viel BlackRock für den Fonds im Vergleich zu anderen Fonds verlangen will.

Viele Anleger sind seit Jahrzehnten über den QQQ Trust von Invesco am Nasdaq-100 beteiligt, was dazu beigetragen hat, dass das Produkt auf ein Vermögen von etwa 374–376 Milliarden Dollar angewachsen ist. Zudem verwaltet Invesco einen beträchtlichen Nasdaq-100-ETF und stärkt damit seine Position in diesem Segment des 13,7 Billionen Dollar schweren US-ETF-Marktes.

Der von BlackRock vorgeschlagene IQQ würde zu einem der wenigen in den USA notierten ETFs werden, die den Nasdaq-100 direkt nachbilden. Es wäre der erste Fonds dieser Art, der von einem anderen Unternehmen als Invesco verwaltet wird.

Nasdaq war in der Vergangenheit bei der Lizenzierung seines Flaggschiff-Index stets zurückhaltend. Diese Zurückhaltung erklärt, warum es bisher so wenige Konkurrenzprodukte gab.

Passt in BlackRocks globale Nasdaq-Strategie

Obwohl dies BlackRocks erster in den USA notierter ETF wäre, der den Nasdaq-100 direkt nachbildet, bietet das Unternehmen bereits ähnliche Produkte in anderen Regionen an. Sein iShares Nasdaq 100 UCITS ETF in Europa strebt an, denselben Referenzindex großer nicht-finanzieller Nasdaq-Unternehmen nachzubilden. Auch sein kanadischer iShares Nasdaq 100 Index ETF zielt auf dieselbe Gruppe großer nicht-finanzieller Nasdaq-Unternehmen ab.

In den letzten Jahren hat BlackRock zudem themenbezogene und „Outcome“-ETFs entwickelt, die an technologieorientierte Indizes gekoppelt sind. Zu diesen Strategien gehören Produkte, die den Nasdaq-100 segmentieren oder Optionen auf den Index überlagern.

Die Aufnahme eines einfachen US-Tracker-Fonds schließt eine Lücke in seinem Angebot. Damit hat das Unternehmen eine direkte Antwort auf den QQQ in seinem Heimatmarkt.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.