Der Kurs der Coinbase-Aktie befindet sich weiterhin in einem starken Abwärtstrend, obwohl das Unternehmen eine bedingte Genehmigung für eine nationale Banklizenz erhalten hat und damit in die Riege anderer Top-Unternehmen wie Ripple Labs, Paxos und Circle aufsteigt.
Die COIN-Aktie notierte bei 171 US-Dollar, was einem Rückgang von über 62 % gegenüber ihrem Höchststand im Juli letzten Jahres entspricht. Wie wir bereits Anfang dieser Woche geschrieben haben, deuten die technischen Indikatoren darauf hin, dass die Aktie in absehbarer Zukunft weiter fallen könnte, möglicherweise bis unter 100 US-Dollar.
In einer Erklärung teilte das Unternehmen mit, dass es die bedingte Genehmigung für eine nationale Banklizenz vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) erhalten habe. Diese Genehmigung ermöglicht es dem Unternehmen, weitere Dienstleistungen anzubieten, darunter eine landesweite Verwahrung von Kryptowährungen und die Einführung von Stablecoins.
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Das Unternehmen hat in den letzten Jahren hart daran gearbeitet, sein Geschäft zu diversifizieren – ein Schritt, der dazu beitragen wird, auch in anderen Bereichen als dem Handelsgeschäft mehr Geld zu verdienen.
Dieser Ansatz war äußerst erfolgreich: Die Transaktionserlöse stiegen im letzten Jahr auf 4,05 Milliarden US-Dollar, nach 3,98 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Die Erlöse aus Abonnements und Dienstleistungen beliefen sich auf über 2,8 Milliarden US-Dollar, wobei Stablecoins 1,3 Milliarden US-Dollar ausmachten. Zu den weiteren Dienstleistungen zählen Blockchain-Prämien, Abonnements und Zinsen.
Das Unternehmen hat in den letzten Monaten zudem weitere Dienste eingeführt. So ist es beispielsweise in das boomende Geschäft mit Prognosemärkten eingestiegen und hat tokenisierte Aktien sowie börsengehandelte Fonds (ETFs) auf den Markt gebracht.
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