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World Liberty Financial bringt das AgentPay SDK für KI-Zahlungen auf den Markt

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 21. March 2026

World Liberty Financial hat AgentPay vorgestellt, ein neues Open-Source-Toolkit, mit dem KI-Agenten Geld selbstständig auf der Blockchain verwalten und transferieren können. Das SDK konzentriert sich auf USD1, den an den Dollar gebundenen Stablecoin des Projekts, und läuft auf Ethereum und der BNB Chain sowie anderen EVM-Netzwerken.

Was das AgentPay SDK eigentlich macht

Dank AgentPay, das ihnen eine eigene Wallet-Logik zur Verfügung stellt, können KI-Agenten USD1 verwahren, überweisen und empfangen, ohne Schlüssel an einen zentralen Server weitergeben zu müssen. Das SDK integriert eine Policy-Engine, die jede Transaktion vor dem Versand überprüft, sowie eine selbstverwaltete Schlüsselverwaltung. Im Rahmen automatisierter Workflows können Agenten damit beispielsweise digitale Dienste, In-Game-Assets und APIs bezahlen.

Entwickler können AgentPay als Plugin in Programmierwerkzeuge wie Claude Code, Codex, Cursor und OpenClaw laden. Diese Konfiguration ermöglicht es ihnen, KI-Agenten mit Zahlungsfunktionen in derselben Umgebung zu entwickeln, zu testen und bereitzustellen, die sie bereits nutzen. Das SDK funktioniert auf allen EVM-kompatiblen Blockchains, sodass Agenten mit vielen bestehenden DeFi-Apps und Smart Contracts kommunizieren können, die an den US-Dollar gebundene Token unterstützen.

Wie AgentPay Sicherheit und Kontrollen handhabt

World Liberty Financial hat AgentPay so konzipiert, dass Transaktionen lokal auf dem Rechner des Nutzers signiert werden, anstatt private Schlüssel an WLFI-Server zu senden. Dieser Ansatz verringert das Risiko einer zentralen Sicherheitslücke und hält die Schlüssel unter der Kontrolle des Entwicklers. Das Richtlinien-System ermöglicht es Teams, Einzel- und Tagesausgabelimits festzulegen sowie Regeln dafür, welche Verträge oder Adressen ein Agent nutzen darf.

Wenn ein KI-Agent versucht, mehr als sein zulässiges Limit zu bewegen, kann AgentPay die Zahlung pausieren und eine menschliche Genehmigung verlangen, bevor sie durchgeführt wird. Das Toolkit enthält auch eine direkte Verbindung zu Bitrefill, über die Agenten mit 1 USD Geschenkkarten und Handy-Guthaben kaufen können. Diese Funktionen zielen darauf ab, echte Transaktionen zu unterstützen und gleichzeitig Menschen die Möglichkeit zu geben, riskante Schritte zu überwachen.

Das Team und die Geldgeber von World Liberty Financial beschreiben AgentPay als Zahlungsinfrastruktur für die aufkommende „Agentenwirtschaft“, in der KI-Agenten als Nutzer auf der Blockchain agieren. Analysten erwarten, dass die wirtschaftliche Aktivität autonomer Agenten im nächsten Jahrzehnt schnell wachsen wird, doch viele Agenten können immer noch kein Geld ohne einen manuellen Klick senden. Indem AgentPay Agenten nativen Zugriff auf 1 USD in EVM-Netzwerken gewährt, versucht es, diesen fehlenden Schritt zu beseitigen.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.