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Südkoreas FSS verschärft Krypto-Aufsicht mit Blick auf Marktmanipulationen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 09. February 2026

Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde (FSS) hat einen Arbeitsplan für 2026 angekündigt, der den Missbrauch des Kryptomarktes in den Fokus rückt. Die Aufsichtsbehörde wird schneller handeln und verdächtige Transaktionen direkt untersuchen, anstatt auf langwierige Beschwerden oder Skandale zu warten.

Die FSS sagt, sie werde sich auf riskante Muster wie koordinierte Preisbewegungen, plötzliche Whale-Trades und Massenkäufe konzentrieren, die dazu dienen, die Token-Preise in die Höhe zu treiben. Sie wird auch starke Preisschwankungen genau beobachten, wenn Börsen Ein- oder Auszahlungen aussetzen, was normale Anleger in die Falle locken kann.

FSS nutzt KI-Tools, um Manipulationen aufzudecken

Die FSS setzt neue KI-Algorithmen ein, die den Handel mit Kryptowährungen in Echtzeit überwachen, um diesen aggressiveren Ansatz zu unterstützen. Diese Programme suchen nach ungewöhnlichen Preisspitzen, Aktivitäten im Zusammenhang mit verknüpften Wallets und vorübergehenden Manipulationen, die Menschen beim Scannen von Blockchain- und Börsendaten möglicherweise übersehen.

Die Aufsichtsbehörde hat ihre Überwachungsplattform VISTA aufgerüstet. Außerdem hat sie für 2026 neue Mittel bereitgestellt, um die KI-Überwachung verbundener Konten und verdächtiger Geldflüsse zu verbessern. Laut offiziellen Angaben wird dieselbe Technologie Frühwarnsysteme für Betrug und Voice-Phishing versorgen, indem sie Telekommunikations- und Finanzdaten miteinander verknüpft.

Stärkere rechtliche Befugnisse und Strafen

Das Gesetz zum Schutz der Nutzer virtueller Vermögenswerte von 2024 markierte den Beginn einer umfassenderen rechtlichen Razzia, die durch diese Technologieinitiative ergänzt wird. Das Gesetz verpflichtet Börsen, ungewöhnliche Aktivitäten zu beobachten und zu melden, und verbietet unlautere Handelspraktiken wie Preismanipulationen und die Ausnutzung vertraulicher Informationen durch Insider.

Eine zweite Reihe von Vorschriften, die den Regulierungsbehörden weitreichende Befugnisse zum Einfrieren von Konten einräumen würden, die im Verdacht stehen, an Manipulationen mit Kryptowährungen beteiligt zu sein, ist ebenfalls in Vorbereitung. Während die Gerichte über die Fälle entscheiden, kann die Finanzdienstleistungskommission unter der neuen Struktur Zahlungen von markierten Konten aussetzen, die für betrügerische Volumina, falsche Orderbücher oder plattformübergreifende Machenschaften genutzt werden.

Die Gerichte unterstützen diese Haltung bereits mit konkreten Urteilen. Anfang Februar 2026 verurteilte ein Gericht in Seoul einen Krypto-Manager wegen Marktmanipulation an der lokalen Börse Bithumb zu etwa drei Jahren Haft. Der Fall zeigt, dass künstliche Handels- und Pump-Taktiken in Südkorea mittlerweile mit schweren Haftstrafen geahndet werden.

Gleichzeitig entwickeln die Regulierungsbehörden Regeln für die Offenlegung von Token, Lizenzen für Börsen und Stablecoin-Emittenten sowie für die Transparenz von Transaktionen. Mit KI-Überwachung, rechtlichen Kontosperrungen und offeneren Regeln entwickelt sich Südkorea zu einem der strengsten Krypto-Regulierungsregime in Asien.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.