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Japan will Krypto-ETFs bereits 2028 zulassen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 26. January 2026

Laut vielen Quellen plant Japan, bis 2028 die ersten Bitcoin-Exchange-Traded Funds zuzulassen. Damit würde eine langjährige Beschränkung für diese Instrumente aufgehoben und lokale Investoren hätten einen kontrollierten Zugang zu Kryptowährungen.

Die Finanzaufsichtsbehörde plant, Kryptowährungen bis dahin in die Liste der zulässigen „spezifizierten Vermögenswerte” gemäß dem Investment Trust Act aufzunehmen. Nach dieser Änderung könnten Spot-Krypto-ETFs, die Vermögenswerte wie Bitcoin halten, vorbehaltlich der endgültigen Genehmigungen an der Tokioter Börse notiert werden.

Große Finanzunternehmen bereiten japanische ETF-Produkte vor

Große japanische Finanzkonzerne positionieren sich schon für die neuen Regeln. Nomura Holdings und SBI Holdings gelten als Favoriten für die Einführung der ersten Krypto-ETFs des Landes, sobald die Vorschriften dies zulassen.

Mit diesen Produkten könnten Anleger über normale Brokerkonten in Kryptowährungen investieren, anstatt direkt über Börsen zu handeln. Die Struktur soll den in Japan bereits gängigen Gold- und Immobilien-ETFs ähneln.

Regulatorische Veränderungen und Steueränderungen

Das Ziel für 2028 folgt auf eine jahrelange sorgfältige Beobachtung digitaler Vermögenswerte durch Japan. Unter Beibehaltung strenger Richtlinien für die Verwahrung, Bewertung und Offenlegung aller mit Kryptowährungen verbundenen ETFs versuchen die Regulierungsbehörden nun, das Wachstum zu fördern.

Außerdem denken die Gesetzgeber darüber nach, die Steuersätze für bestimmte Kryptowährungsinvestitionen von bis zu 55 Prozent auf etwa 20 Prozent für bestimmte Bestände zu senken. Beobachter sagen, dass durch die Kombination aus Steuersenkungen und transparenteren Vorschriften mehr institutionelle und langfristige Investoren in den japanischen Kryptowährungsmarkt einsteigen könnten.

Japan hinkt damit hinter Märkten wie den USA und Hongkong hinterher, die Spot-Bitcoin-ETFs bereits 2024 zugelassen haben. Analysten sagen aber, dass Japan schrittweise Reformen bevorzugt, um plötzliche Risiken in seinem streng regulierten Finanzsystem zu vermeiden.

Wenn der Plan wie vorgesehen umgesetzt wird, könnte Japan bis 2028 zu einem wichtigen Nachzügler in der asiatischen Krypto-ETF-Landschaft werden. Bis dahin könnten mehrere Bitcoin- und Multi-Asset-Krypto-ETFs zur Notierung bereit sein, was sowohl privaten als auch institutionellen Anlegern neue regulierte Optionen bieten würde.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.