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Coinbase droht mit Rückzug der Unterstützung für den Clarity Act

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 12. January 2026

Coinbase deutet an, dass es sich von Washingtons wichtigstem Gesetzentwurf zur Struktur des Kryptomarktes distanzieren könnte, und warnt die Gesetzgeber, dass es seine Unterstützung für den CLARITY Act zurückziehen wird, wenn der endgültige Text über die grundlegenden Offenlegungsvorschriften hinaus strenge Auflagen für Stablecoin-Prämien vorsieht. Dieser Schritt erhöht die Spannung vor einer entscheidenden Senatsabstimmung und bringt eines der einflussreichsten Unternehmen der Branche in Konflikt mit den Lobbyisten der Bankenbranche, die strengere Beschränkungen befürworten.

Konflikt um Stablecoin-Prämien

Laut Leuten, die mit den internen Diskussionen vertraut sind, hat Coinbase den US-Senatoren gesagt, dass es seine Unterstützung überdenken wird, wenn der CLARITY Act die Renditeprogramme für Kunden, die Stablecoins wie USDC halten, einschränkt, außer bei den Transparenz- und Offenlegungspflichten. Die Börse sieht Belohnungsprogramme als zentral für ihr Geschäftsmodell und für den Wettbewerb auf dem US-Stablecoin-Markt, wo die auf Guthaben gezahlten Zinsen zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden sind.

Ein von mehreren Medien zitierter Bloomberg-Bericht besagt, dass der derzeit diskutierte Gesetzentwurf die über regulierte Vermittler angebotenen Stablecoin-Prämien einschränken oder effektiv verbieten könnte. Diese Haltung wird von Bankengruppen unterstützt, die argumentieren, dass solche Produkte den traditionellen Instituten Einlagen entziehen. Coinbase hält dem entgegen, dass eine Rücknahme dieser Anreize die Innovation in den USA schwächen würde, und verweist dabei auf frühere Gesetze wie den GENIUS Act, der die Rechtmäßigkeit von Stablecoin-Erträgen bestätigt hat.

Die Bedeutung des CLARITY Act

Der CLARITY Act, der 2025 vom Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, zielt darauf ab, eine Grenze zwischen den Zuständigkeiten der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission zu ziehen und gleichzeitig Kategorien wie digitale Rohstoffe, Investitionsverträge und zulässige Zahlungs-Stablecoins zu definieren. Der Gesetzentwurf soll am 15. Januar vom Bankenausschuss des Senats geprüft werden. In dieser Sitzung wird entschieden, wie weit die neuen Beschränkungen für DeFi-Funktionen und Stablecoin-Prämienmodelle gehen werden.

Führungskräfte von Coinbase sagen, dass zu weitreichende Beschränkungen für Belohnungen und dezentrale Finanzdienstleistungen genau die Klarheit der Marktstruktur untergraben würden, die der Gesetzentwurf verspricht, indem sie Aktivitäten ins Ausland verlagern und die Optionen für US-Nutzer einschränken würden. John D’Agostino, Leiter der institutionellen Strategie, meinte, dass umfassende Regeln zur Marktstruktur wahrscheinlich länger brauchen werden, um fertiggestellt zu werden, als eine eigenständige Gesetzgebung zu Stablecoins, rechnet aber trotzdem mit der Verabschiedung von CLARITY bis 2026, wenn die parteiübergreifende Dynamik anhält.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.