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Polymarket expandiert nach Japan und strebt eine Zulassung bis 2030 an

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 22. May 2026

Polymarket hat Berichten zufolge still und leise seinen ersten offiziellen Schritt in Richtung Japan unternommen und einen lokalen Vertreter ernannt. Laut Bloomberg hat die globale Plattform für Prognosemärkte einen in Japan ansässigen Leiter eingestellt, der das Unternehmen gegenüber Aufsichtsbehörden und politischen Entscheidungsträgern vertreten soll.

Mit dem Plan vertraute Personen sagten Bloomberg, dass Polymarket sich für die gesetzliche Zulassung von Prognosemärkten in Japan einsetzen will. Sie sagen, das Unternehmen strebe eine behördliche Genehmigung bis 2030 an und betrachte Japan als „große unerschlossene Geschäftsmöglichkeit“.

Ein Blick in die Japan-Strategie von Polymarket

Bloomberg berichtet, dass Mike Eidlin, der als Japan-Chef für das Solana-basierte DeFi-Projekt Jupiter fungiert, das Japan-Geschäft von Polymarket leiten wird. Quellen zufolge umfasst seine Rolle die Koordination mit lokalen Anwälten, Branchenverbänden und Behörden, während das Projekt Argumente für regulierte Prognosemärkte entwickelt.

Polymarket schränkt Nutzer in einigen Ländern aufgrund lokaler Vorschriften bereits ein, und Japans strenge Glücksspielgesetze stufen die meisten ereignisbasierten Wetten nach wie vor als illegal ein. Derzeit können Nutzer in Japan zwar Quoten auf globalen Plattformen einsehen, doch Rechtsexperten sagen, dass der aktive Handel mit Ereigniskontrakten von Japan aus nach geltendem Recht weiterhin riskant ist.

Japans strenge Regeln für Prognosemärkte

„Die meisten Formen des Wettens sind nach dem japanischen Strafgesetzbuch und den Glücksspielvorschriften illegal, mit einigen Ausnahmen wie Pferderennen, Lotterien und Pachinko“, bemerken Kommentatoren. Bei der Prüfung neuer Wettmethoden sind die Regulierungsbehörden vorsichtig und konzentrieren sich auf Kriminalitätsprävention, Sucht und finanzielle Schäden.

Und genau deshalb befinden sich Prognosemärkte wie Polymarket in einer Grauzone und werden allgemein als Online-Glücksspiel und nicht nur als Daten betrachtet. Analysten sagen, dass jede Änderung wahrscheinlich eine maßgeschneiderte rechtliche Kategorie erfordern würde, die „Prognosedaten“ von traditionellen Wetten unterscheidet.

Laut Bloomberg-Quellen plant Polymarket, über mehrere Jahre hinweg mit japanischen Institutionen und Unternehmen zusammenzuarbeiten, um einen skalierbaren Rahmen aufzubauen. Ein Branchenvertreter schrieb kürzlich, dass Japan in eine Phase eintritt, in der „Prognosedaten zu einer wertvollen neuen Ebene der Finanz- und Medieninfrastruktur werden könnten“.

Derzeit befindet sich das Unternehmen noch in einer frühen Phase und setzt eher auf Lobbyarbeit hinter den Kulissen als auf öffentliche Kampagnen. Sollte Polymarket jedoch bis zu seinem Ziel für 2030 eine Form der Genehmigung erhalten, könnte Japan einer der ersten großen Märkte in Asien werden, der On-Chain-Prognosemärkte unter einem klaren Rechtsrahmen zulässt.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.