CryptoMonday
Home News Solana und Google Cloud führen „Pay.sh“ für Mikrozahlungen an KI-Agenten ein

Solana und Google Cloud führen „Pay.sh“ für Mikrozahlungen an KI-Agenten ein

Simon Simba
Simon Simba
Simon Simba
Autor*in:
Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 06. May 2026

Die Solana Foundation und Google Cloud haben Pay.sh eingeführt, ein neues Zahlungssystem für KI-Agenten, das auf der Solana-Blockchain läuft. Damit können Software-Agenten auf einfache Weise und nach Bedarf mit Stablecoins für Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) bezahlen. Anstelle von monatlichen Abonnements zahlen die Agenten nur für die konkreten Aufrufe, die sie tätigen.

Pay.sh basiert auf dem x402-Protokoll, das von Coinbase entwickelt wurde, um Zahlungen zwischen Maschinen zu unterstützen. Mit dieser Lösung können KI-Agenten APIs finden, darauf zugreifen und dafür bezahlen, ohne für jeden Dienst ein Konto erstellen oder API-Schlüssel verwalten zu müssen. Das Ziel ist es, den KI-gesteuerten Handel stärker zu automatisieren und weniger von manuellen Abrechnungsprozessen abhängig zu machen.

So funktioniert Pay.sh für Entwickler und Agenten

Zunächst verknüpft ein KI-Agent eine Solana-Wallet, die sowohl als seine Identität als auch als Zahlungsmethode dient. Die Wallet kann in einem kurzen Einrichtungsprozess mit Stablecoins oder über eine Kreditkarten-Onramp aufgeladen werden. Sobald das Guthaben vorhanden ist, kann der Agent kostenpflichtige APIs aufrufen und jede Anfrage sofort on-chain abrechnen.

Pay.sh läuft als API-Proxy auf Google Cloud. Es sitzt zwischen KI-Agenten und Backend-Diensten wie Gemini, BigQuery, Vertex AI, Cloud Run und BigTable.

Der Proxy übernimmt die Authentifizierung und leitet jeden Aufruf an den richtigen Dienst weiter. Außerdem fügt er Preis- und Zahlungslogik mithilfe von x402 oder dem Machine Payments Protocol hinzu. Dieses Design ermöglicht es Anbietern, pro Anfrage abzurechnen, ohne separate Benutzerkonten oder manuelle Abrechnungssysteme verwalten zu müssen.

Zugriff auf Google Cloud und Community-APIs

Über Pay.sh können KI-Agenten einen einzigen Marktplatz nutzen. Er bietet Google Cloud-APIs wie Gemini, BigQuery und Vertex AI sowie über 50 Community-APIs.

Diese decken Kommunikation, E-Commerce, On-Chain-Daten, Zahlungen und andere Cloud-Tools ab. Agenten können Optionen vergleichen, Live-Preise einsehen und für jede Aufgabe den besten Endpunkt auswählen.

Entwickler können Pay.sh über eine Befehlszeilenschnittstelle und vertraute Tools für große Sprachmodelle nutzen. Die Unterstützung wichtiger LLM-Umgebungen erleichtert die Anbindung bestehender Agenten-Workflows an diese Zahlungsschicht und reduziert Reibungsverluste für Teams, die bereits mit KI arbeiten.

Befürworter sehen Pay.sh als einen Schritt in Richtung einer „Agentenwirtschaft“, in der sich KI-Agenten eher wie wirtschaftliche Akteure verhalten. Mit einer Wallet als Identität kann ein Agent in einem einzigen Workflow auf viele Dienste zugreifen, pro Anfrage geringe Beträge zahlen und mit weniger menschlicher Aufsicht arbeiten.

WEITERLESEN: Filecoin-Kurs durchbricht Handelsspanne, da KI-Speicherhandel Kryptomarkt erreicht

Folge CryptoMonday auf Google News

Wir haben Krypto im Griff – jeder Trend, jedes Insight, jeder wichtige Move. Füge uns zu deinem Feed hinzu und bleib dem Markt immer einen Schritt voraus.

Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.