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Hongkong warnt vor gefälschten HSBC-Stablecoin-Token

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 30. April 2026

Hongkongs Zentralbankaufsicht warnt die Öffentlichkeit vor gefälschten Stablecoins, die vorgeben, mit der HSBC und einem anderen lizenzierten Emittenten in Verbindung zu stehen. Die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) teilt mit, dass Token mit den Tickers „HKDAP“ und „HSBC“ auf dem Markt aufgetaucht sind, diese jedoch von keinem lizenzierten Stablecoin-Emittenten ausgegeben wurden.

Sowohl HSBC als auch Anchorpoint Financial, die kürzlich Hongkongs erste Lizenzen für Stablecoin-Emittenten erhalten haben, haben bestätigt, dass sie noch keine regulierten Stablecoins auf den Markt gebracht haben. Die HKMA betont, dass Händler alle Token, die derzeit unter diesen Namen gehandelt werden, als inoffiziell und potenziell mit Betrugsversuchen verbunden betrachten sollten.

Echte Lizenzen, aber noch keine offiziellen Coins

Am 10. April erteilte die HKMA HSBC und Anchorpoint die ersten Lizenzen für Stablecoin-Emittenten der Stadt gemäß Hongkongs neuer Stablecoin-Verordnung. Standard Chartered, Animoca Brands und Hong Kong Telecommunications unterstützen Anchorpoint als Joint Venture, und im öffentlichen Register der HKMA sind nun sowohl Anchorpoint als auch HSBC als lizenzierte Emittenten aufgeführt.

Anchorpoint beabsichtigt, seinen HKDAP-Stablecoin ab Ende dieses Jahres schrittweise einzuführen, während HSBC plant, in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 einen Hongkong-Dollar-Stablecoin anzubieten. Die HKMA warnt, dass alle Token, die derzeit unter den Tickers „HSBC“ oder „HKDAP“ gehandelt werden, nicht reguliert sind und sich noch in der Entwicklung befinden, sodass Anleger mit großer Vorsicht vorgehen sollten.

Ratschläge der HKMA für Stablecoin-Nutzer

In ihrer Mitteilung mahnt die HKMA dazu, wachsam gegenüber betrügerischen Aktivitäten zu bleiben, die Verbindungen zu lizenzierten Stablecoin-Emittenten oder zu zukünftigen Hongkong-Dollar-Stablecoins vortäuschen. Sie rät Nutzern, Stablecoins nur über regulierte Kanäle zu kaufen und zu nutzen und die Namen der Emittenten anhand des offiziellen Registers der HKMA sowie der Pressemitteilungen der Unternehmen zu überprüfen.

Um gefälschte Token sicher erscheinen zu lassen, ahmen Kriminelle häufig die Markenzeichen seriöser Banken nach, wie die Behörde die Öffentlichkeit regelmäßig warnt. Anstatt sich auf Werbung in sozialen Medien oder private Nachrichten zu verlassen, fordert sie jeden, der Zweifel an der Legitimität eines Tokens hat, dazu auf, sich direkt an den Emittenten zu wenden oder die Materialien der HKMA zu prüfen.

Diese Warnung steht im Einklang mit Hongkongs umfassenderen Bemühungen zur Regulierung digitaler Vermögenswerte, zu denen ein neuer Rahmen für Stablecoin-Emittenten und ein Lizenzsystem für Börsen gehören. Das Ziel ist es, ein „proaktives und dennoch umsichtiges“ System zu schaffen, das seriöse Teilnehmer fördert und die Bekämpfung von Betrug und gefälschten Token vereinfacht.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.