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Cobo bringt die Smart Agent Wallet auf den Markt, um sichere, KI-gesteuerte Transaktionen auf der Blockchain zu ermöglichen

Simon Simba
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Autor*in:
Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 21. April 2026

Das in Singapur ansässige Verwahrungsunternehmen Cobo hat das Cobo Agentic Wallet auf den Markt gebracht, eine „Smart-Agent“-Wallet, die für KI-gesteuerte Blockchain-Transaktionen entwickelt wurde. Die Software ermöglicht es KI-Bots, On-Chain-Aufgaben selbstständig auszuführen und dabei strenge, von Menschen festgelegte Sicherheits- und Regulierungsrichtlinien einzuhalten.

Das Agentic Wallet funktioniert mit mehr als 80 Blockchains, darunter Ethereum, Base, Arbitrum und Solana. Es lässt sich zudem mit beliebten KI-Frameworks wie Claude MCP, OpenAI Agents SDK und LangChain verbinden, sodass Entwickler nicht bei Null anfangen müssen, wenn sie weitere Agenten hinzufügen wollen.

Cobo sagt, das Ziel sei es, KI-Agenten ein sicheres On-Chain-„Konto“ zu geben, das sie zum Handeln, Bezahlen oder Verwalten von Vermögenswerten nutzen können, ohne jemals vollständige private Schlüssel zu sehen. Dieses Design zielt darauf ab, das Risiko zu verringern, dass Prompt-Injection, Modellfehler oder durchgesickerte Zugangsdaten direkt zu Geldverlusten führen könnten.

So funktionieren das Pact-System und die MPC-Sicherheit

Ein „Pact“-Mechanismus im Kern der neuen Wallet legt einem KI-Agenten fest, was er tun darf und was nicht. Bevor ein Agent mit der Arbeit beginnen kann, ist jeder Pact eine aufgabenspezifische Vereinbarung, die festlegt, was er tun darf und was nicht, sowie wann er aufhören soll. Der Pact endet, wenn die Aufgabe erledigt ist, sodass die Berechtigungen nicht ewig gelten.

Cobo nutzt Multi-Party Computation (MPC) für die Sicherheit, anstatt einen einzigen privaten Schlüssel an einem Ort zu speichern. MPC teilt den Schlüssel in verschlüsselte Teile auf und erfordert die Zusammenarbeit mehrerer Parteien, bevor sie eine gültige On-Chain-Signatur erstellen können.

Selbst im Falle einer Kompromittierung verhindert diese Konfiguration, dass ein KI-Agent Transaktionen eigenmächtig signieren kann. Cobo sagt, dieser Ansatz unterscheide sich von Wallets, die auf delegierte EOAs, vertrauenswürdige Ausführungsumgebungen oder API-Schlüssel setzen, da jede gestohlene oder offengelegte Komponente in diesen Designs zu Ausfällen führen kann.

Modi, Rezepte und die Zielgruppe von Cobo

Das Agentic Wallet bietet verschiedene Modi unter einer Oberfläche. Im MPC-Modus, der für hochwertige oder risikoreiche Vorgänge gedacht ist, müssen Nutzer Transaktionen gemeinsam unterzeichnen, und alle Aktionen werden in manipulationssicheren Audit-Protokollen festgehalten. Ein geplanter Custodial-Modus wird für hochfrequente, geringwertige Anwendungsfälle wie Mikrozahlungen, DCA-Strategien und automatisierte Trinkgelder dienen.

Cobo bietet außerdem „Rezepte“ an, also vorgefertigte Transaktionsabläufe für gängige Aufgaben. Diese Vorlagen führen KI-Agenten durch Aktivitäten wie Swaps, Kreditvergabe, wiederkehrende Investitionen und Zahlungsabwicklung und verringern so das Risiko, den falschen Vertrag aufzurufen oder falsche Parameter zu verwenden.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.