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Justin Sun kritisiert den neuen WLFI-Vesting-Plan von World Liberty als „Falle“

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 16. April 2026

Tron-Gründer Justin Sun hat einen neuen Vesting-Plan der mit Trump verbundenen World Liberty Financial (WLFI) scharf kritisiert. Er sagt, der Plan wirke eher wie eine „Falle“ für Investoren als wie echte Governance.

World Liberty will ändern, wie ein großer Teil der WLFI-Token für frühe Unterstützer freigeschaltet wird. Das Projekt hat bereits Gegenwind wegen früherer Entscheidungen erfahren, die Suns Token eingefroren und das Stimmrecht der Investoren beschnitten haben.

So funktioniert der neue WLFI-Vesting-Plan

Der neue Vorschlag würde mehr als 62 Milliarden WLFI aus unbefristeten Sperrfristen in neue Vesting-Zeitpläne überführen. Für viele frühe Investoren würden die meisten dieser Token noch zwei weitere Jahre gesperrt bleiben. Danach würden sie über einen weiteren Zeitraum von zwei Jahren langsam freigegeben.

Sun sagt, das Kernproblem sei, was passiert, wenn Inhaber das Angebot ablehnen. Gemäß dem Vorschlag würden Investoren, die den neuen Bedingungen nicht zustimmen, ihre Token „auf unbestimmte Zeit“ gesperrt sehen, ohne klare Möglichkeit, sie freizugeben. Er argumentiert, dass dieses Design Dissens bestraft und nur diejenigen belohnt, die sich fügen.

Seiner Ansicht nach ist die Abstimmung keine faire Wahl. Er sagt, sie funktioniere eher wie ein Zwangsinstrument, das Investoren dazu zwingt, den Plan zu akzeptieren, oder sie riskieren, den effektiven Zugriff auf ihre Token zu verlieren.

Vorwürfe von Rechtsverletzungen und eingefrorenen Stimmrechten

Sun argumentiert außerdem, dass der Vorschlag Eigentumsrechte und grundlegende Krypto-Prinzipien verletzt. Er sagt, er halte etwa 4 % der Stimmrechte von WLFI, doch seine Token seien aufgrund einer früheren Blacklist weiterhin gesperrt, sodass er nicht ordnungsgemäß über den Plan abstimmen könne.

Er warnt, dass es bei dem Vorschlag um Vermögenswerte im Wert von Milliarden Dollar geht, nicht nur um Kleinigkeiten. Der Plan könnte Freigabezeitpläne neu gestalten, Governance- und Vesting-Rechte verschieben und in extremen Fällen Milliarden von Token verbrennen. Sun beschreibt dies als einen irreversiblen Wertverlust ohne übliche Schutzmaßnahmen wie Minderheitenschutz und unabhängige Überprüfung.

Er sagt, diese Schritte würden auf traditionellen Märkten niemals durchkommen, wo Investoren klare gesetzliche Rechte und ordnungsgemäße Verfahren erwarten. Seiner Ansicht nach macht WLFI die Governance zu einem Instrument, um Inhaber unter Druck zu setzen, besonders diejenigen, die das Management hinterfragen.

Der Streit um die Vesting-Rechte folgt auf mehrere andere Auseinandersetzungen zwischen Sun und World Liberty. Im Jahr 2025 sagte Sun, das Projekt habe seine Wallet auf die schwarze Liste gesetzt und ihm den Zugriff auf Hunderte Millionen freigeschalteter WLFI-Token gesperrt. Später warf er dem Team vor, eine „Hintertür“ in den Smart Contract eingebaut zu haben, die es ihm ermöglicht, Token „ohne Vorankündigung, ohne Grund und ohne Regressmöglichkeit“ einzufrieren.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.