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Aave DAO schlägt vor, alle Protokolleinnahmen an die Treasury zu überweisen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 14. February 2026

Aave Labs hat einen Governance-Plan vorgeschlagen. Der Plan sieht vor, dass alle Einnahmen aus Aave-Produkten in die Gemeinschaftskasse der Aave DAO fließen.

Der Vorschlag, der „Aave Will Win” heißt, würde bedeuten, dass Aave Labs keinen Anspruch mehr auf Protokoll- und Produkteinnahmen hätte. Dadurch hätten die Token-Inhaber die volle Kontrolle über zukünftige Cashflows.

Was „alle Einnahmen an die Treasury überweisen“ bedeutet

In dem auf dem Governance-Forum von Aave veröffentlichten Temp-Check schlägt Aave Labs vor, dass 100 % der Einnahmen aus Produkten der Marke Aave direkt an die DAO-Kasse gehen sollten. Das umfasst Protokollgebühren von Aave v3 und der zukünftigen v4, Front-End-Einnahmen von aave.com und der mobilen App sowie Einnahmen aus neuen Produktlinien wie Aave Card oder institutionellen Dienstleistungen.

Derzeit behält Aave Labs einen Teil der Gebühren ein, um seinen Betrieb als wichtigstes Entwicklungsunternehmen zu finanzieren. Unter der neuen Struktur würde die DAO alle Protokoll- und Produktumsätze erhalten und verteilen. Darüber hinaus würde Aave Labs als langfristiger Dienstleister fungieren, der von der Community finanziert wird.

Warum Aave ein Treasury-First-Modell vorantreibt

Der Vorschlag kommt nach monatelangen Spannungen innerhalb der Aave-Community. Die Spannungen drehen sich darum, wer die Marke, die Markenzeichen, die Domains und die Social-Media-Konten des Protokolls kontrolliert. Einige Mitwirkende argumentierten, dass eine starke Kontrolle auf Unternehmensebene im Widerspruch zu den Dezentralisierungszielen von Aave stehe und zu viel Macht in die Hände einer einzigen Instanz lege.

Aave Labs sagt, dass die Weiterleitung aller Protokoll- und Produktumsätze an die DAO das Ökosystem rund um den AAVE-Token in Einklang bringen würde. Außerdem würde die Community dadurch über eine größere, flexiblere Finanzverwaltung verfügen. Ein Treasury-First-Modell könnte dazu beitragen, Wachstum, Rückkäufe und neue Anreizprogramme zu finanzieren, wenn die Token-Inhaber diese Maßnahmen in zukünftigen Abstimmungen genehmigen.

Als Gegenleistung für den Verzicht auf zukünftige Einnahmenrechte bittet Aave Labs die DAO um ein Finanzierungspaket im Wert von etwa 33 Millionen US-Dollar. Der Antrag umfasst 25 Millionen US-Dollar in Stablecoins und 75.000 AAVE-Token sowie zusätzliche Zuschüsse, die an bestimmte Produkteinführungen und Meilensteine geknüpft sind.

Das Rahmenwerk nennt außerdem Aave V4 als die wichtigste technische Grundlage des Protokolls für die kommenden Jahre. Das unterstützt neue Märkte und Produkte, die Einnahmen in die Kasse bringen werden.

Wenn die Governance den Plan „Aave Will Win” verabschiedet, wird die DAO einen größeren Pool an Einnahmen verwalten. Sie würde auch entscheiden, wie viel für Sicherheit, Entwicklung und das Wachstum des Ökosystems in zukünftigen Vorschlägen bereitgestellt werden soll.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.