Die Kurse von Bitcoin und Ethereum blieben am Donnerstag unverändert, während Investoren neue On-Chain-Daten analysierten, die darauf hindeuten, dass die bekannte Investmentfirma BlackRock Inc. riesige Geldbeträge zu ihrer Hauptverwahrstelle verschoben hat.
Neue Analysen haben aber gezeigt, dass die großen Transfers, die zuerst Sorgen um die Liquidität auslösten, eigentlich nur eine kleine technische Anpassung sind.
Routinemäßige Verwahrungskontrollen mildern Befürchtungen hinsichtlich eines Ausverkaufs von BlackRock-ETFs
Der Markt für digitale Vermögenswerte bleibt nach mehr als einem Dutzend Transfers vom iShares Bitcoin Trust (IBIT) und iShares Ethereum Trust (ETHA) in höchster Alarmbereitschaft. Die On-Chain-Überwachung durch Arkham Intelligence verfolgte 3.970 BTC im Wert von 357 Millionen US-Dollar und 82.813 ETH im Wert von 247 Millionen US-Dollar, die zu Coinbase Prime transferiert wurden.
Diese Transaktionen fielen mit einer Phase größerer Volatilität zusammen, einschließlich eines Abflusses von 356,6 Millionen US-Dollar aus IBIT am 21. Januar, als die gesamten Rücknahmen von Krypto-ETFs fast 1 Milliarde US-Dollar erreichten.
Die Angst vor einem anhaltenden Ausverkauf von BlackRock-ETFs wurde gemildert, als 1.800 BTC umgehend in die Tresore von IBIT zurückgebracht wurden. Marktanalysten stellten fest, dass solche Rotationen charakteristisch für die üblichen Rebalancing- und Abwicklungszyklen zwischen dem Emittenten und seinem Börsenpartner sind.
Außerdem schwankt der Bitcoin-Kurs seit gestern Mittag um die 89.500 Dollar und testet damit wie erwartet erneut die Widerstandsmarke von 90.000 Dollar.
Bitcoin bleibt als Wertanlage attraktiv
Trotz all dieser technischen Schwankungen fördert die institutionelle Stimmung weiterhin diese Anlageklasse. Insbesondere BlackRock hat festgestellt, dass Ethereum einen Anteil von 65 % an tokenisierten Vermögenswerten hat und damit seine Position als Grundlage der Finanzinfrastruktur im nächsten Jahrzehnt festigt.
Diese Anlageklasse profitierte auch von Kommentaren bekannter Leute, die meinten, dass Kapital von Gold in Bitcoin fließt.
Dieser Übergang macht das digitale Asset zu einer neuen Wertanlage und bietet eine psychologische Untergrenze, obwohl ETFs Nettoabflüsse verzeichnen.
Obwohl die Befürchtungen, dass BlackRock-ETFs verkauft werden könnten, zu Beginn der Sitzung vorherrschten, bleibt die Anlagethese intakt, basierend auf dem Tokenisierungs-Konzept, das den Verkaufsdruck in der aktuellen Konsolidierungsphase effektiv begrenzt.
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