Ripple’s CEO Brad Garlinghouse hat sich zu den Aussagen von Präsident Donald Trump und dem Finanzminister Steve Mnuchins über Bitcoin, Libra und anderen Kryptowährungen geäußert. In einer Reihe von Tweets legte Garlinghouse seine Gedanken darüber dar, was der Präsident und sein Finanzminister über die Gegenwart und Zukunft der Kryptowährung sagten und wie er das Ganze sieht.

Garlinghouse über Libra, Blockchain und Regulatorik

Garlinghouse wiederholte zunächst, dass er nicht der Meinung sei, dass Kryptowährungen eine Bedrohung darstellen oder den US-Dollar oder die Währungen anderer wichtiger Länder stören würden. Aber er äußerte die Befürchtung, dass die Blockchain-Industrie als Werkzeug für Kriminelle in eine Schublade gesteckt werden könnte. Letztendlich aber denkt Garlinghouse, dass die Zusammenarbeit mit dem Gesetzgeber das Beste für die Kryptowährungsbranche sein wird.

Aber wie Mnuchin andeutete, sollte die gesamte Kryptoindustrie nicht mit einem breiten Pinsel bemalt werden – sie hat seit den Tagen von Silk Road einen langen Weg zurückgelegt. Damit die Branche erfolgreich sein kann, müssen wir mit den Regulierungsbehörden und im Rahmen der Politik zusammenarbeiten. Punkt.

Seiner Meinung nach ist das Facebook’s Libra Projekt interessant und müsste weiter beobachtet werden. Regulatorisch sieht er es eher problematisch.

Als ich das Libra-Whitepaper las – in dem das Ziel skizziert wurde, eine neue Fiat-Währung zu schaffen – war mir klar, dass die Bemühungen auf dem gleichen Niveau gehalten werden sollten wie bei anderen regulierten Finanzinstituten.

Ripple’s XRP bietet laut Garlinghouse die perfekte Lösung für die Finanzindustrie

Selbstverständlich sieht Garlinghouse XRP als die zukünftige Brückenwährung in der Finanzindustrie. Mit dem steigenden Bedarf an Geld, das um die ganze Welt geschickt werden muss, bietet XRP eine perfekte Lösung für eine Finanzindustrie, die vor einem großen Upgrade steht.

XRP ist einzigartig ausgestattet, um ein Multi-Billionen-Dollar-Problem zu lösen, indem es eine drastisch schnellere und kostengünstigere Brücke für grenzüberschreitende Zahlungen anbietet. Ripple arbeitet bereits mit Regulierungsbehörden, Banken und Finanzinstituten (wie @MoneyGram) zusammen, um dies weltweit umzusetzen.

Kryptowährungen und Blockchain müssen sich anpassen

Garlinghouse sagt, dass sich Kryptowährungen und Blockchain den gegebenen Strukturen anpassen muss, um weitläufig Akzeptanz zu finden. Er beendete seine Tweet-Reihe mit den folgenden Worten:

Ich hoffe, dass es kein „Ignorieren, Lachen oder Kämpfen“ gibt, was die Regulierung von Krypto betrifft. Wenn wir den Fortschritt maximieren wollen, geht es darum, mit dem bestehenden Finanzsystem zu arbeiten – nicht gegen es.

Andernfalls riskieren wir, Innovationen hier in den USA zu zerschlagen und ausländische Interessen die Kontrolle über diesen neuen Sektor unserer Weltwirtschaft übernehmen zu lassen.

Die Aussagen von Garlinghouse stehen im Einklang mit vielen anderen führenden Unternehmen der Branche, die mit der Regierung zusammenarbeiten wollen, um klare Richtlinien für Kryptowährungen festzulegen. Mit mehr Klarheit werden Talent und Geld in der Lage sein, den Raum sicher zu betreten.

Ripple (XRP) Kurs reiht sich zu den anderen Altcoins ein und verliert weiterhin an Wert

Die Stimmung scheint bei Ripple nach wie vor positiv zu sein. Anscheinend macht der XRP Kurs dem CEO noch keine Sorgen. Der Ripple (XRP) Kurs ist in den letzten Tagen massiv eingebrochen. Ähnlich wie viele andere Altcoins auch. Viele Ripple Investoren verlieren langsam die Hoffnung auf eine zeitnahe Adaption und sehen in anderen Projekten kurzfristig mehr Potenzial.

Ripple bleibt in der Finanzindustrie das führende Blockchain-Unternehmen mit vielen großen Namen. Dabei spielt aber XRP eher eine kleinere bis unbedeutende Rolle, zumindest bis jetzt. Die meisten Kunden verwenden xCurrent, welches den XRP Token nicht verwendet. Doch in naher Zukunft soll die xCurrent Lösung ein Update bekommen und xRapid unterstützen. Vielleicht sehen wir dann auch wieder grüne Zahlen beim XRP Kurs. Wir sind gespannt.


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