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JPMorgan und BofA haben das Fiserv-Netzwerk im Visier, um die Obergrenzen für Debitkartengebühren zu umgehen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 07. Juli 2026

Große US-Banken, darunter JPMorgan Chase und die Bank of America, prüfen derzeit ein Zahlungsabkommen, das ihnen helfen könnte, strenge Beschränkungen bei Debitkartengebühren zu umgehen. Mit den Gesprächen vertraute Personen berichten, dass die Gruppe den Kauf eines Kartennetzwerks von Fiserv in Betracht gezogen hat, was es ihnen ermöglichen könnte, pro Transaktion höhere Gebühren zu erheben, als es die aktuellen Vorschriften zulassen.

Warum Banken ein neues Kartennetzwerk wollen

Laut dem „Wall Street Journal“ haben die Banken erste Gespräche über den Erwerb des „Star“-Netzwerks von Fiserv geführt, einem kleineren Debitkartensystem, das PIN-basierte Zahlungen abwickelt. Da der Durbin-Zusatz die Interbankenentgelte begrenzt, die große Banken für regulierte Debitkarten erheben dürfen, sind ihnen seit Inkrafttreten des Gesetzes Einnahmen in Milliardenhöhe entgangen. Indem sie mehr Transaktionen auf eine andere Netzwerkstruktur verlagern, hoffen sie, eine Preisgestaltung zu entwickeln, die außerhalb einiger dieser Grenzen liegt, während sie sich dennoch streng an den Wortlaut des Gesetzes halten.

Führungskräfte sehen darin eine Möglichkeit, die Gebühreneinnahmen zu steigern, ohne wieder zu den direkten monatlichen Gebühren zurückzukehren, die vor einem Jahrzehnt den öffentlichen Unmut ausgelöst hatten. Die Bank of America zum Beispiel verzichtete 2011 nach heftigen Reaktionen von Kunden und Politikern auf eine geplante Debitkartengebühr von 5 Dollar. Seitdem haben die Großbanken versucht, ihre Zahlungsumsätze durch komplexe Preisgestaltung, Kontopakete und Händlergebühren wieder aufzubauen, anstatt einfach neue Gebühren für Karteninhaber einzuführen.

Bedenken innerhalb der Banken

Einige Bankchefs befürchten, dass diese Maßnahme eine weitere Welle der Kritik auslösen könnte, da Kunden oder Politiker sie als Versuch ansehen könnten, einer Regulierung zu entgehen, während die Übernahme geprüft wird. Berichten zufolge drehen sich die internen Diskussionen darum, ob höhere Händlerkosten letztendlich auf die Einzelhandelspreise umgelegt werden und damit Proteste von Verbrauchern und Interessenverbänden auslösen könnten. Die Banken sind sich bewusst, dass jede Anpassung der Kosten für Debitkarten – ein grundlegendes Zahlungsmittel für den Alltag – schnell zu einem politischen Problem werden kann.

Aufsichtsbehörden und Verbraucherverbände nehmen die wirtschaftlichen Aspekte von Debitkarten bereits genau unter die Lupe und warnen, dass Umgehungsstrategien den Geist der Gebührenbeschränkungen untergraben könnten. Sollte der Deal zustande kommen, würde dies sicherlich eine eingehende Prüfung durch die Federal Reserve und die Gesetzgeber auslösen, die an der Ausarbeitung der Durbin-Regeln mitgewirkt haben. Diese Prüfung könnte beeinflussen, wie weit Banken bei ihrer Preisgestaltung gehen können, und könnte in Washington sogar neue Auseinandersetzungen darüber auslösen, wo die nächste Runde von Beschränkungen angesetzt werden soll.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.