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Stripes „Bridge“ erhält MiCA- und EMI-Lizenzen und ermöglicht EU-weite Stablecoin-Dienste

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 04. Juli 2026

Die Stablecoin-Infrastrukturplattform „Bridge“ von Stripe hat in Luxemburg sowohl eine MiCA-konforme Lizenz als Krypto-Asset-Dienstleister als auch eine Lizenz als E-Geld-Institut erhalten und damit den Weg für regulierte Dienstleistungen in allen 27 EU-Mitgliedstaaten geebnet. Die Genehmigungen stammen von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde CSSF, die sich zu einem wichtigen Knotenpunkt für MiCA-basierte Kryptoaktivitäten und E-Geld-Unternehmen entwickelt hat.

Bridge teilte mit, dass es nun über eine CASP-Zulassung gemäß der Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) verfügt. Zudem besitzt es eine E-Geld-Institutslizenz, die zusammen „alle 27 EU-Mitgliedstaaten unter einem der weltweit umfassendsten Rahmenwerke für digitale Vermögenswerte abdecken“.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass MiCA und die EU-E-Geld-Vorschriften hohe Standards für Kapitalreserven, Verwahrung und Betriebssicherheit setzen. Es fügte hinzu, dass die doppelte Lizenzstruktur es Bridge ermöglicht, europäische Unternehmen und Endnutzer unter einem einzigen, vertrauenswürdigen regulatorischen Dach zu bedienen.

Neue Tools für Euro-Stablecoins und virtuelle IBANs

Mit den nun vorliegenden Lizenzen plant Bridge, seine Stablecoin-Dienstleistungen für europäische Unternehmen auszuweiten. Das Angebot wird über die bestehenden Tools für den Transfer von Euro-Stablecoins hinausgehen.

Die Plattform wird nun virtuelle IBANs auf den Namen der Kunden bereitstellen. Außerdem wird sie Unternehmen dabei unterstützen, maßgeschneiderte, durch den Euro gedeckte Stablecoins zu emittieren, die direkt in ihre Produkte integriert sind.

Fintechs können Nutzern namentliche IBANs und Euro-Konten zur Verfügung stellen, die in allen EU-Mitgliedstaaten funktionieren. Diese Lösung ermöglicht ihnen grenzüberschreitende Geldtransfers, ohne in jedem Land separate Bankpartnerschaften aufbauen zu müssen.

Unternehmen können zudem ihre eigenen, durch den Euro gedeckten Stablecoins für Ein- und Auszahlungswege, Prämien, Treueprogramme oder In-App-Währungen erstellen. Bridge stellt die Infrastruktur für Compliance, Reserveverwaltung und Emission dieser Stablecoins bereit.

In einem Blogbeitrag, in dem die Genehmigungen bekannt gegeben wurden, teilte Mai Leduc Blount, Produktleiterin bei Bridge, eine wichtige Neuigkeit mit.

Sie sagte: „Ein Unternehmen in der EU kann nun seinen eigenen Euro-Stablecoin ausgeben und ihn über eine einzige Integration mit namentlich genannten IBANs und namentlich genannten Euro-Auszahlungen in allen 27 Mitgliedstaaten verknüpfen.“

Sie bezeichnete die Lizenzen als Grundlage für „vertrauenswürdige und konforme“ Stablecoin-Infrastrukturen. Diese lassen sich direkt in bestehende Zahlungs- und Bankabläufe in ganz Europa einbinden.

Stripe hat Bridge im Jahr 2024 für 1,1 Milliarden Dollar gekauft, um Stablecoin-Koordination und On-Chain-Abwicklung in sein globales Zahlungsangebot zu integrieren. Seitdem hat Bridge in den USA Genehmigungen für den Geldtransfer beantragt und seine regulatorische Präsenz in Europa ausgebaut, einschließlich einer nun abgeschlossenen EMI-Lizenz in Luxemburg.

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Mitwirkende

Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.