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Gute Nachrichten für DRAM-ETF-Aktien nach der Micron-Bilanz, doch Risiken bleiben bestehen

Crispus Nyaga
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Crispus Nyaga
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Crispus ist ein Finanzanalyst mit über 9 Jahren Erfahrung in der Branche. Für einige der führenden Marken deckt er Kryptowährungen, Forex, Aktien und Rohstoffe ab. Er ist auch ein leidenschaftlicher Trader, der sein Familienkonto führt. Crispus lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Nairobi.
Aktualisiert: 25. Juni 2026

Die Aktie des Roundhill Memory ETF (DRAM) setzte ihre starke Kursrallye im nachbörslichen Handel fort, nachdem Micron starke Finanzergebnisse veröffentlicht hatte. Der DRAM-Kurs sprang von 69,93 US-Dollar zum Schlusskurs auf 78,30 US-Dollar. Seit seiner Auflegung im April dieses Jahres ist er um über 150 % gestiegen, wobei das verwaltete Vermögen auf 22,50 Milliarden US-Dollar angewachsen ist.

DRAM-ETF-Aktie schießt nach Micron-Gewinnzahlen in die Höhe

Die DRAM-Aktie schoss in die Höhe, nachdem Micron seine starken Finanzergebnisse veröffentlicht hatte, wodurch der Kurs um über 15 % zulegte. In einer Erklärung veröffentlichte das Unternehmen einige der besten Ergebnisse in den USA. Der Umsatz stieg auf 41 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 74 % gegenüber dem zweiten Quartal und 346 % im Jahresvergleich entspricht. Diese Zahlen lagen weit über den eigenen Prognosen und den Erwartungen der Analysten.

Microns Umsatz wurde von der DRAM-Sparte getragen, die über 31,3 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete – ein Plus von 67 % gegenüber dem Vorquartal. Das NAND-Geschäft erzielte 9,9 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von etwa 100 % gegenüber dem Vorquartal entspricht, da die Nachfrage von Rechenzentrumsbetreibern wie Microsoft und Google stieg.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Bruttomarge des Unternehmens von zuvor 81 % auf 84,9 % sprang. Der Nettogewinn stieg auf 28,86 Milliarden US-Dollar, was einer Nettogewinnmarge von 68 % entspricht – höher als die 54 % von Nvidia. Dadurch weist das Unternehmen mit 414 % einen der besten „Rule-of-40“-Multiplikatoren auf.

Dieses Wachstum wurde durch die anhaltende Nachfrage nach Speicher, Versorgungsengpässe und den Preisanstieg angetrieben. Daten zeigen, dass die Preise in den letzten Monaten stark gestiegen sind, wobei Top-Kunden mehrjährige Verträge abgeschlossen haben.

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Micron rechnet nun damit, dass das Unternehmen im laufenden Quartal einen Umsatz von über 50 Milliarden Dollar erzielen wird, wobei die Bruttomarge voraussichtlich auf 86 % steigen wird. In den meisten Fällen wird der tatsächliche Wert höher ausfallen als von den Analysten erwartet. In einer Erklärung sagte der CEO:

„Die Speicherbranche hat durch die Verbreitung von KI einen strukturellen Wandel durchlaufen. Wir stehen erst am Anfang der bedeutenden Innovationen und Produktivitätssteigerungen, die im Laufe der Zeit in allen Bereichen der Weltwirtschaft freigesetzt werden können.“

Die DRAM-Konzentration ist ein großes Risiko

Diese Ergebnisse sind für den DRAM-ETF wichtig, da es sich mit einem Anteil von 27,7 % um das größte im Fonds enthaltene Unternehmen handelt. Es folgen führende südkoreanische Unternehmen wie SK Hynix und Samsung Electronics, auf die 27,52 % bzw. 16,23 % entfallen. Diese Aktien werden wahrscheinlich bei Marktöffnung am Donnerstag in die Höhe schnellen.

Das Risiko besteht jedoch darin, dass diese drei Unternehmen 72 % des Fonds ausmachen, was ein erheblicher Anteil ist. Zum Vergleich: Die zehn größten Unternehmen im S&P-500-Index machen 39 % des Portfolios aus. Ähnlich verhält es sich mit den zehn größten Unternehmen im Nasdaq-100-Index, die 47 % des Fonds ausmachen. Daher hätte schon ein kleines Problem bei einem der drei Unternehmen erhebliche Auswirkungen auf den Fonds.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die DRAM-Aktie stark überkauft ist, was zu einer Trendwende führen könnte, wenn Anleger beginnen, Gewinne mitzunehmen. Diese Einschätzung wird jedoch dadurch ausgeglichen, dass ein Unternehmen wie Micron nicht überbewertet ist, da es ein erwartetes KGV von 18 aufweist.

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Crispus Nyaga
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Crispus ist ein Finanzanalyst mit über 9 Jahren Erfahrung in der Branche. Für einige der führenden Marken deckt er Kryptowährungen, Forex, Aktien und Rohstoffe ab. Er ist auch ein leidenschaftlicher Trader, der sein Familienkonto führt. Crispus lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Nairobi.