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Deutsche Bank senkt Goldprognose drastisch – rechnet nun mit 4.300 US-Dollar im dritten Quartal und 4.800 US-Dollar zum Jahresende

Simon Simba
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Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 23. Juni 2026

Die Deutsche Bank hat ihre Goldpreisprognosen um bis zu 22 % deutlich gesenkt, da die Anleger angesichts der Rallye des Edelmetalls zurückhaltender werden. Die Analysten der Bank sagen, dass die Sorge darüber, wie lange die Federal Reserve die Zinsen hoch halten wird, die Stimmung belastet. Als einen der Hauptgründe für die Herabstufung nennen sie zudem die nachlassende Investitionsnachfrage.

In einer Analyse unter der Leitung von Analyst Michael Hsueh schrieb die Deutsche Bank, dass die Vorsicht der Anleger zugenommen habe, da die „Neubewertung der US-Geldpolitik“ die Renditen in die Höhe treibe. Höhere Realzinsen wirken sich in der Regel negativ auf Gold aus, da das Edelmetall keine Zinsen abwirft. Daher rechnet die Bank nun mit weniger Unterstützung durch Makro-Trader, die zuvor Gold als einfache Absicherung gekauft hatten.

Neue Kursziele für das 3. und 4. Quartal

Die neue Goldprognose der Bank liegt nun bei etwa 4.300 $ pro Unze im dritten Quartal, was einem Rückgang von mehr als 20 % gegenüber der vorherigen Prognose entspricht. Die Deutsche Bank senkte ihre Prognose für das vierte Quartal auf 4.800 $, was einem Rückgang von rund 17 % entspricht. Diese Werte liegen zwar immer noch deutlich über den aktuellen Marktpreisen, stellen aber eine deutliche Abwärtskorrektur gegenüber früheren positiven Einschätzungen dar.

Gleichzeitig hält die Bank an einer breiter gefassten Durchschnittsprognose für 2026 im Bereich von 4.450 Dollar pro Unze fest, mit einer wahrscheinlichen Spanne von 3.950 bis 4.950 Dollar. Analysten sind der Meinung, dass die neuen Quartalsprognosen die jüngsten Preisbewegungen und das Risiko weiterer Straffungsmaßnahmen der Fed besser widerspiegeln. Sie sehen jedoch Potenzial für Kursanstiege, sollten sich die Bedingungen im weiteren Verlauf des Zyklus günstiger entwickeln.

Die Deutsche Bank betont, dass die Politik der Federal Reserve nun der wichtigste Schwingungsfaktor für Gold ist. In ihrer Szenarioanalyse warnt die Bank, dass drei oder vier weitere Zinserhöhungen die Preise näher an 3.800 Dollar pro Unze drücken könnten. Sie sagt aber auch, dass eine stabile Fed ohne weitere Erhöhungen den Goldpreis wieder in Richtung des oberen Endes ihrer Spanne steigen lassen könnte.

Gleichzeitig verkaufen ETF-Anleger weiter, was eine weitere Stütze wegfallen lässt. Die Deutsche Bank stellt fest, dass Gold-ETFs anhaltende Abflüsse verzeichnen, während die offenen Positionen bei den Terminkontrakten auf Mehrjahrestiefs gesunken sind. Nach Ansicht der Bank wirkt Gold nun „anfällig, bis entweder die Fed einen Kurswechsel vollzieht oder die physische Nachfrage wieder anzieht, um die Preise zu stützen“.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.