Ripple arbeitet weltweit bereits mit über 200 Instituten zusammen, die verschiedene Services von Ripple integrieren wollen, testen und zum Teil bereits aktiv nutzen. Nun soll laut Aussagen eines Senior Software Integration Engineers Ripple bestrebt sein, alle großen indischen Banken mit an Bord zu holen. Bereits 50% des indischen Banken-Markts soll integriert oder in der Pipeline sein.

Nein zu Libra, Ja zu Ripple? – Indien scheint bereit für xCurrent und Ripple

Während einer öffentlichen Präsentation auf dem India Dapp Fest 2019 in Bengaluru sagte Sachin Maheshwari, Senior Software Integration Engineer bei Ripple, dass das Unternehmen bestrebt sei, alle indischen Banken an Bord zu holen. Maheshwaris Präsentation mit dem Titel „Cross Border Payments“ war ein Versuch, zu zeigen, wie Ripple an der Verbesserung des internationalen Zahlungsverkehrs in Südasien arbeitet. Insbesondere, wie es in Singapur, Indien und im Mittleren Osten funktioniert.

Laut dem Ingenieur haben Banken in der Region einen immensen Wert in xCurrent erkannt. Dies liegt vor allem an der Fähigkeit, internationale Zahlungen in Echtzeit abzuwickeln. Derzeit können grenzüberschreitende Transaktionen über SWIFT mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind zudem äußerst kostspielig.

Maheshwari führte weiter aus, dass er persönlich an der Integration von xCurrent in die Infrastruktur mehrerer indischer Privatbanken gearbeitet habe. Dazu gehören die Kotak Mahindra Bank, Axis Bank und IndusInd Bank.

„Wir (Ripple) haben Zahlungen aus dem Mittleren Osten nach Indien innerhalb von nur ein bis zwei Minuten geleistet und auch eine komplette Validierung der Transaktion abgeschlossen.“

Bereits 50% des indischen Banken-Markts soll in xCurrent integriert sein oder auf dem Weg dahin

Der Senior Vice President Product Management bei Ripple Asheesh Birla untermauerte diese Aussage von Maheshwari und sagte in einem Interview:

„So haben wir jetzt in unserer Pipeline wahrscheinlich 50% des Marktes in Indien, entweder integriert in Ripple oder einen Deal in der Pipeline, der unterzeichnet werden soll. Und rate mal, wir werden das zurück zu Wells Fargo bringen und sagen: „Es gibt keinen besseren Weg, um Geld nach Indien zu schicken, als Ripple“.“

 

Indien verfügt bereits über eine Reihe robuster inländischer Clearingsysteme, die in der Lage sind, Zahlungen sofort abzuwickeln. Dazu gehören die Unified Payments Interface (UPI), Immediate Payment Service (IMPS) und Real-Time Gross Settlement System (RTGS). Grenzüberschreitende Zahlungen können jedoch nur teilweise von einer lokalen Regulierungsbehörde kontrolliert werden. Aus diesem Grund sind sie nach wie vor ein großes Problem für die Kunden des indischen Bankensystems.

Indien und der Kampf gegen Kryptowährungen – die Chance für Ripple?

Eine weitere große Sorge, die Maheshwari in seiner Präsentation angesprochen hat, war die Tatsache, dass die Reserve Bank of India (RBI) in den letzten zwei Jahren eine ziemlich große Feindseligkeit gegenüber dem Kryptowährungsmarkt gezeigt hat.

Im Jahr 2018 verbot die RBI indischen Finanzinstituten wie Banken, Dienstleistungen für Unternehmen zu erbringen, die mit der digitalen Währungsindustrie verbunden sind. Damit wurden alle Fiat-Crypto Wege für Händler und Börsen effektiv geschlossen und der gesamte Markt ruhig gestellt. Infolgedessen hat sich die indische Community inzwischen auf Peer-to-Peer-Plattformen wie LocalBitcoins umgestellt. Mittlerweile ist das Handelsvolumen in der Region aber stetig zurückgegangen.

Laut Maheshwari verstößt die xCurrent Lösung von Ripple nicht gegen die Richtlinien der Reserve Bank of India. Dies liegt einfach daran, dass es überhaupt keine Kryptowährung verwendet. Stattdessen gelingt es Ripple, mit beiden Bankinstituten über ihr Interledger-Protokoll sofort Gelder abzurechnen. Damit eröffnen sich für Ripple viele neue Chancen in einem riesigen Markt, der ansonsten isoliert scheint von Bitcoin & Co.

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[Bildquelle: Shutterstock, CoinMarketCap]

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